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Ein Fachplaner soll ein Verkehrskonzept für den Ortskern Steinfeld erstellen

Im dritten Anlauf hat sich der Vorschlag der Opposition voraussichtlich durchgesetzt. Ein neuer Arbeitskreis soll die Parameter festlegen, die Politik und Verwaltung wichtig sind.

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Sicherheit steht im Fokus: Ein Experte nimmt demnächst wohl die Verkehrssituation im Steinfelder Ortskern unter die Lupe. Foto: Timphaus

Sicherheit steht im Fokus: Ein Experte nimmt demnächst wohl die Verkehrssituation im Steinfelder Ortskern unter die Lupe. Foto: Timphaus

Jetzt also doch: Ein Experte befasst sich demnächst aller Voraussicht nach mit der Verkehrssituation im Steinfelder Ortskern und erstellt ein Konzept, um die Sicherheit für Fahrradfahrer und Fußgänger zu erhöhen, die Barrierefreiheit auszubauen und die Mobilität zu erhöhen. Für diesen Schritt haben sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Wirtschaftsförderungsausschusses in jüngster Sitzung einmütig ausgesprochen. Das letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss, der am Montag (20. Juni) tagt.

Der politischen Diskussion vorausgegangen war erneut ein Antrag der UWG/SPD-Gruppe. Die Opposition hatte bereits 2014 und 2020 ein Verkehrskonzept für Steinfeld gefordert, scheiterte aber jeweils am Widerstand der CDU-Mehrheit. Beim letzten Mal herrschte zumindest Konsens, dass sich ein Fachplaner mit der Situation im Ortskern beschäftigen sollte. Jedoch war die Beauftragung an Mittel aus "Perspektive Innenstadt" geknüpft.

Das Budget fließt nun aber – aufgrund des engen Zeitrahmens des Sofortprogramms – in die Aufwertung des Marktplatzes und des Lohgerberei-Umfeldes. Bei UWG und SPD stieß dies auf Kritik. Sie erneuerten ihren Antrag und schlugen vor, Mittel aus dem Programm "Stadt und Land" einzuwerben. So könnten Maßnahmen mit einer Förderung von 75 Prozent bis zu einer Höhe von 10 Millionen Euro beantragt werden.

Ein Arbeitskreis soll gebildet werden

Während der Sitzung des Bauausschusses stellte Christian Katzer (UWG/SPD-Gruppe) noch einmal den Antrag vor. In seinem Rückblick auf die bisherigen Bemühungen übte er Kritik und sagte: "Wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen." Hugo Fröhle (CDU) sagte, dass seine Partei der Erstellung eines Verkehrskonzepts für den Ortskern zustimmen könne. Er wies aber darauf hin, dass man "den Ortskern nicht vollständig umdrehen" wolle.

Der Ausschussvorsitzende Max Korbion (CDU) regte die Bildung eines Arbeitskreises an. In diesem sollten die Parameter für das Verkehrskonzept erarbeitet werden. Bürgermeisterin Manuela Honkomp befürwortete dies und schlug eine paritätische Besetzung vor. Sie sah eine klare Priorität bei der Stärkung der Verkehrssicherheit.

Margareta Haskamp (CDU) betonte ebenfalls, dass es vor allem darum gehen müsse, die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger, Schüler und Senioren zu erhöhen. "Das muss ganz vorne stehen." Katzer wünschte sich, dass auch die Reduzierung des Lärms für die Anwohner in den Blick genommen werde.

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