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Ein bisschen Farbe reicht nicht

Der Holdorfer Schul- und Sportausschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit nötigen Sanierungen der Bildungseinrichtungen vor Ort.

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Verschlissen: Die Klassenräume in der Grundschule Holdorf sollen dringend saniert werden. Konrektorin Melanie Lager (links) führte die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses um Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (2. links) durch die Räume. Foto: Vollmer

Verschlissen: Die Klassenräume in der Grundschule Holdorf sollen dringend saniert werden. Konrektorin Melanie Lager (links) führte die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses um Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (2. links) durch die Räume. Foto: Vollmer

Holdorfs Kämmerer Thomas gr. Schlarmann stellte während der jüngsten Sitzung den Haushaltsplanentwurf 2021 für den Aufgabenbereich des Schul- und Sportausschusses vor. In diesem seien alle Wünsche und Ansätze eingeflossen, die an ihn herangetragen wurden. „Man muss nun sehen, was an Einnahmen der Gemeinde zu erwarten ist und wo Prioritäten gesetzt werden“, erklärte gr. Schlarmann. Deshalb forderte er die Ausschussmitglieder auf, noch ausstehende Ideen und Wünsche zu benennen, um diese bei den Haushaltsberatungen der Parteien einfließen zu lassen.

Was die Georg-Kerschensteiner-Schule betrifft, schlug Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug vor, 10.000 Euro für ein einfaches Häuschen zu veranschlagen, das seinen Standort auf dem Schulgelände finden soll, um darin eine kleine Sternwarte einzurichten. Die Anregung habe ihm ein zugezogener Astronom gegeben, der mit seinem Wissen und einem Teleskop die Schülerinnen und Schüler in die Sternenkunde einführen würde. Solch ein Angebot würde sowohl das Unterrichtsangebot wie auch den Schulstandort Holdorf aufwerten.

Maßnahme steht und fällt mit Transport

Der Schulleiter der GKS, Raimund Haskamp, pflichtete dem bei. Allerdings gebe es ein aktuell dringendes Problem zu lösen. Zur Unterstützung der Berufsfindung und zum Kennenlernen verschiedener Berufe besuchen die Schüler der 8. Klasse von Februar bis Juli 2021 die verschiedenen Berufsschulen innerhalb des Landkreises. Dafür müsse ein Betrag um die 5.200 Euro für den Transport der Schüler aufgebracht werden. 

Die Ausschussmitglieder stimmten zu, dass dieser Betrag vorerst in den Haushalt eingestellt wird. Silvia Boye (CDU) regte an, festzustellen, ob dieser Betrag vom Landkreises Vechta zurückerstattet wird.

Investition in die Zukunft

„Jetzt, da die Barbara-Schule saniert ist, ist es notwendig den Vorplatz neu zu gestalten“, regte die Schulleiterin Christiane Westermann an. Dadurch, dass Lkw die Einfahrt zum Rangieren nutzen, sei das Pflaster in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings seien auch die Beete und der gesamte Vorplatz, der noch aus der Neubauzeit der Schule stamme, heruntergekommen.

Jan-Dierk Brand schlug vor, noch festzulegende Beträge in den Haushalt einzustellen, mit denen die drei Schulen Stück für Stück saniert werden. Die vor der Sitzung durchgeführte Besichtigung der drei Schulgebäude habe deutlich gezeigt, dass „Klassenräume mit Farbe zu streichen“ nicht ausreicht. „Sanierungen sind jetzt notwendig, damit nicht Jahre später große Summen auf die Gemeinde zukommen“, mahnte der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Bis zur Verabschiedung des Haushaltes im Dezember haben die Fraktionen nun Zeit, die endgültigen Zahlen für das Jahr 2021 zu beraten.

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