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Dorferneuerung Vörden läuft bis 2024

Das Amt für regionale Landentwicklung hat der Verlängerung um 3 Jahre zugestimmt. Damit könnten für mehrere öffentliche und private Vorhaben Fördermittel fließen.

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Zuschüsse in Aussicht: Die Verlängerung des Dorferneuerungsprogramms für Vörden eröffnet die Möglichkeit auf Fördermittel für die Sanierung der Friedhofskapelle. Foto: Lammert

Zuschüsse in Aussicht: Die Verlängerung des Dorferneuerungsprogramms für Vörden eröffnet die Möglichkeit auf Fördermittel für die Sanierung der Friedhofskapelle. Foto: Lammert

Es ist bereits die 3. Verlängerung: Vörden bleibt noch bis zum 31. Dezember 2024 im Dorferneuerungsprogramm. So lange besteht die Aussicht auf Fördermittel für öffentliche und private Projekte.

Wie Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Neuenkirchen-Vördener Rates am Donnerstag in der Sporthalle der Oberschule Neuenkirchen unter dem Vorsitz des Christdemokraten Markus Grote mitteilte, hat das Amt für regionale Landentwicklung in Oldenburg dem Antrag auf Verlängerung des Förderzeitraums zugestimmt.

Einige Ideen sind noch nicht umgesetzt

Neuenkirchen-Vördens Gemeindeverwaltung hatte ihn zusammen mit einem Maßnahmenkatalog in Absprache mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung eingereicht und den Antrag unter anderem damit begründet, Geplantes wie etwa der Bau eines Rad- und Fußweges entlang der Vördener Aue sei noch nicht abgeschlossen. Zudem hätten sich neue Projekte wie die Sanierung der Friedhofskapelle in Vörden ergeben.

Zum 2. Mal hatte das Land Niedersachsen Vörden am 1. Juli 2008 in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Der erste Förderzeitraum umfasste die Jahre 2010 bis 2017.

Weitere Themen aus dem Ausschuss:

Einstimmig haben die Politiker dem Rat empfohlen, die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes wegen der Ausweisung einer Misch- und einer Gewerbegebietsfläche an der Lindenstraße in Vörden auf den Weg zu bringen.

Nach Angaben des Bauamtsleiters soll angrenzend an eine Sonderfläche für den Einzelhandel aus einer Wohnbaufläche ein zirka 2 Hektar großes Mischgebiet werden. Hier soll das neue Feuerwehrhaus für die Vördener Wehr gebaut werden. Die benötigte Fläche habe die Gemeinde erworben.

Auf der gegenüberliegenden Seite möchte die Gemeinde ein rund 2,5 Hektar großes eingeschränktes Gewerbegebiet ausweisen. Dieses und auch die andere Fläche bieten sich nach Worten Jürgen Rolfsens für die vorgesehenen Nutzungen an. Da sie an einer Landesstraße liegen, würde zusätzlicher Verkehr kein Problem sein. Die Planungskosten für das Bauleitverfahren in Höhe von rund 10.000 seien im Haushaltsplan bereits ausgewiesen.

Gemeinde will Bebauungsplan für neues Gewerbefläche aufstellen: Eine Größe von rund 1,8 Hektar hat eine Fläche auf Neuenkirchen-Vördener Gebiet im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet, für die die Gemeinde nun einen Bebauungsplan aufstellen möchte. Auch bei diesem Vorhaben empfahl der Ausschuss dem Rat die Zustimmung.

Die Fläche, von der 1,2 Hektar gewerblich nutzbar sind, liegt an der durch den Niedersachsenpark führenden Kreisstraße gegenüber der Kaffeerösterei Joliente. Auf der anderen Seite führt die Gemeinde Rieste die Bauleitplanung für eine etwa 4 Mal so große Gewerbefläche durch.

Die Gemeindeverwaltung wird nach der Zustimmung des Rates die Träger der öffentlichen Belange wie zum Beispiel Behörden und Energieversorger sowie die Bürger um ihre Stellungnahmen zum Bebauungsplan bitten.

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