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Dinklages Bürgermeister Frank Bittner verabschiedet sich

Sieben Jahre war er im Amt. Nun geht er auf eigenen Wunsch. Für ihn sei es dennoch ein komisches Gefühl, den Platz zu räumen, sagt Bittner.

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Verabschieden Bürgermeister Frank Bittner (6. von links): Helmut Gels (von links), Tobias Gerdesmeyer, Tobias Averbeck, Carl Heinz Putthoff, Ansgar Brockmann, Kristian Kater, Willibald Meyer, Gerd Meyer, Herbert Winkel, Gerd Muhle, Alfred Kuhlmann, Wolfgang Krug und Manuela Honkomp. Fotos: Bernhardt

Verabschieden Bürgermeister Frank Bittner (6. von links): Helmut Gels (von links), Tobias Gerdesmeyer, Tobias Averbeck, Carl Heinz Putthoff, Ansgar Brockmann, Kristian Kater, Willibald Meyer, Gerd Meyer, Herbert Winkel, Gerd Muhle, Alfred Kuhlmann, Wolfgang Krug und Manuela Honkomp. Fotos: Bernhardt

"Ein ganz besonderer und emotionaler Abend": So bezeichnete Frank Bittner seine Verabschiedung als Bürgermeister der Stadt Dinklage, die am Dienstagabend stattfand. Am 1. November ist seine 7-jährige Amtszeit vorbei. Dann wird Carl Heinz Putthoff (parteilos), der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, das Amt übernehmen. 

Es sei ein komisches Gefühl, aus dem Amt auszuscheiden, erzählte der 52-jährige Bittner. "Aber ich habe es mir ja selber ausgesucht. Und es ist gut, so wie es ist". Im Dezember hatte der Familienvater zunächst seine erneute Kandidatur für die Kommunalwahl 2021 angekündigt. Im März zog er sie jedoch überraschend zurück und nannte dafür gesundheitliche Gründe. 

Er sei für das Vertrauen der Dinklagerinnen und Dinklager dankbar. Er habe stets versucht 110 Prozent zu geben. Besonders die Vielfältigkeit des Berufes und den Kontakt zu den vielen verschiedenen Menschen werde er vermissen, sagte Bittner. 

Wird Dinklages neuer Bürgermeister: Carl Heinz Putthoff.Wird Dinklages neuer Bürgermeister: Carl Heinz Putthoff.

Ein ganz besonderes Jahr sei für ihn 2015 gewesen. "Während der Flüchtlingskrise haben die Dinklager Bürgerinnen und Bürger zusammengehalten und Solidarität gezeigt. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen den Geflüchteten zu helfen. Es war wirklich ein Highlight für mich, das mitzuerleben", schwärmte der 52-Jährige.

Als große Momente würden ihm auch die Schützenfeste in Erinnerung bleiben. Der Stadt Dinklage wünscht er viele tolle und neue Ereignisse. Besonders seinem Nachfolger Carl Heinz Putthoff wünsche er alles Gute. Bei Putthoff sei er sich aber sicher: "Er wird seine Aufgaben super meistern".

Putthoff betonte indes, dass es ihm nicht leicht falle, als designierter Nachfolger Bittner zu verabschieden. Bittner habe stets dafür gekämpft, die beste Lösung für Dinklage zu finden. Er habe es geschafft, Kräfte zu bündeln und so die Kommunalpolitik zu prägen. Die Aufgeschlossenheit gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern sei ihm dabei sehr wichtig gewesen, lobte Putthoff. 

Bürgermeister aus dem Landkreis verabschieden Bittner aus "ihrem Kreis"

Landrat Herbert Winkel würdigte die positive wirtschaftliche Entwicklung Dinklages. Die Schulden hätten gesenkt werden können. Gerd Muhle, der scheidende Bürgermeister der Stadt Damme, bedankte sich im Namen aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises Vechta für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schon nach dem ersten Kennenlernen im Jahr 2014 habe er gewusst: Bittner sei ein "feiner Kerl". Er habe sich nicht getäuscht, sagte Muhle. Mit viel Herz und Leidenschaft habe sich Bittner für Dinklage eingesetzt. 

In seiner Rede bedankte sich der scheidende Dinklager Bürgermeister bei seinen Amtskollegen für die Unterstützung. Aber auch seine Familie – Bittner ist verheiratet und hat vier Kinder – habe sich ein Dankeschön verdient. Das "Team Familie" sei in seinem Leben immer das Wichtigste. 

Zukunftspläne habe er noch nicht, sagte der HSV-Fan. Klar sei: Er werde in Dinklage bleiben. Und: "Unsere Tochter baut gerade ein Haus. Dort wird sicherlich auch eine helfende Hand gebraucht." Und beruflich? "Ich gucke einfach, was kommt. Wenn man eine Tür schließt, öffnet sich ja bekanntlich die nächste." 

Statt Geschenke wünschte sich Frank Bittner eine Spende an Dinklusiv: 1100 Euro waren zusammengekommen, als Bittner den symbolischen Scheck übergab. Mittlerweile sind es 1400 Euro. Statt Geschenke wünschte sich Frank Bittner eine Spende an Dinklusiv: 1100 Euro waren zusammengekommen, als Bittner den symbolischen Scheck übergab. Mittlerweile sind es 1400 Euro. 

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