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Dinklage fragt, Bürgermeister Bittner antwortet

"CDU im Dialog" heißt die neue Veranstaltungsreihe der Christdemokraten. Sie wollen wissen, was die Bürger bewegt. Das erste Zoom-Meeting gibt's am 17. Februar. Rede und Antwort steht Frank Bittner.

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Gibt Auskunft bei der Veranstaltung "CDU im Dialog": Bürgermeister Frank Bittner. Archivfoto: Siemer

Gibt Auskunft bei der Veranstaltung "CDU im Dialog": Bürgermeister Frank Bittner. Archivfoto: Siemer

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der politischen Parteien verändert. Sitzungen finden mit Abstand, als Hybridsitzung oder komplett online statt. Die Corona-Pandemie hat aber auch den Kontakt zu den Bürgern verändert. Wo drückt der Schuh? Welche Projekte sollte die Politik angehen? Welche Investitionen sollten schleunigst getätigt werden? Das erfahren die Parteien immer seltener im persönlichen Gespräch. Denn Versammlungen, Treffen, Feste fallen aus. Auch den kurzen Klönschnack gibt's mit Mund-Nasen-Schutz eher weniger. 

Um zu wissen, was die Dinklager bewegt, hat der CDU-Stadtverband ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. "CDU im Dialog" heißt es und soll in unterschiedlicher Art und Weise – je nach Thema und Interessenlage – abgehalten werden. Das kann als Vortrag, Podiumsdiskussion, Fragerunde oder Workshop sein. Jetzt, in Corona-Zeiten, sind digitale Veranstaltungen eine Option, um zu wissen, was die Dinklager bewegt.

„Wir möchten Erfahrungen sammeln und sehen, wie ein aktiver Meinungsaustausch zu gestalten ist und wo er lösungsorientiert hinführen kann“, sagt Schatzmeister Sascha Heil, der zusammen mit dem Mitgliederbeauftragen Tim Dorniak die erste Veranstaltung federführend organisiert.

Erst gibt's Themenblöcke, dann offene Diskussion

Den Auftakt zu "CDU im Dialog" gibt's am 17. Februar (Mittwoch). Dort wird Bürgermeister Frank Bittner zusammen mit den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion von 19.30 bis 21 Uhr Stellung zu aktuellen Themen der Dinklager Stadtpolitik beziehen. Erst, so ist der Plan, eine Stunde lang zu vorgegebenen Themen, die letzten 30 Minuten dann in einer offenen Diskussion.

Eingeladen zu der Online-Veranstaltung über die Videoplattform Zoom ist ausdrücklich jeder Dinklager, es ist kein CDU-Parteibuch nötig. Über einen Link, der auch auf der Internetseite des CDU-Stadtverbands Dinklage (www.cdu-dinklage.de) oder auch auf der Facebookseite (www.facebook.com/cduindinklage) einzusehen ist, können sich alle Interessierte in die Veranstaltung einwählen. Bei Problemen bei der Einwahl stehen unter den Rufnummern (noch nicht benannt) Mitglieder der CDU Dinklage zur Verfügung. Ebenso gibt's Hilfestellung auf den Webseiten mit Hinweisen zum richtigen Anmeldeprozess. 

Im Vorfeld können die Dinklager Fragen und Anregungen an tdorniak@yahoo.com mailen. Es werden einige Themenbereiche vorgeschlagen. Die Teilnehmer an der Zoom-Sitzung stimmen zu Beginn digital ab, welche Themen die interessantesten sind. Diese gehen dann in die Diskussion. Während der Sitzung können jederzeit Anregungen und Fragen per Chat eingereicht werden, die nach Möglichkeit gleich eingebunden werden. Dorniak war einer der Zuhörer beim digitalen Neujahrsempfang der Kreis-CDU und des Prüttessens der Lohner CDU. Er findet: Die Online-Formate seien in Corona-Zeiten eine tolle Alternative.

Sascha Heil und Tim Dorniak hoffen, dass viele Bürger das Angebot nutzen. Wie die Resonanz dann tatsächlich sein wird, darauf sind sie gespannt. Der Vorteil der Online-Debatte sei aber klar: Jeder Zuhörer kann sich (ohne eigenes Bild oder Video) zu jeder Zeit wieder rein- oder rausklicken. Der Aufwand sei gering, das Zeitfenster überschaubar. Bequemer sei es vielleicht auch, als in einer Gaststätte zu sitzen. Die Christdemokraten glauben, über das digitale Angebot auch andere Bevölkerungsschichten als "die üblichen Verdächtigen" anzusprechen. Und: "Wir wollen zeigen, dass wir als CDU nicht nur im eigenen Saft schmoren", sagt Sascha Heil.

CDU Dinklage will Kommunikation verbessern

Grundsätzlich möchte der CDU-Stadtverband "die Kommunikation zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung verbessern". Dies erst recht in Corona-Zeiten. Denn Märkte und Gesellschaft stünden, verstärkt durch die Pandemie, unter massivem Veränderungsdruck und enormer Veränderungsgeschwindigkeit wie zum Beispiel bei der Digitalisierung und Globalisierung, sagt Sascha Heil. Daher sei eine andere Art des Meinungsaustausches und der politischen Diskussion gefragt. In der Parteibroschüre "Klartext" hatte die CDU einen neuen  „Gedanken- und Austauschprozess“ angesprochen und angekündigt, eine Plattform zur Diskussion zu starten. "CDU im Dialog" sei nun der Anfang.

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