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Die Störaktionen der Klimaaktivisten brauchen Konsequenzen

Thema: die Proteste der "Letzten Generation" – Wer Gesetze bricht, muss bestraft werden. Das gilt aber auch für alle, die Umweltzerstörung und Klimawandel nicht stoppen.

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„Eine Demokratie lässt sich nicht erpressen.“ Schon gar nicht von „Straftätern“: Starke Worte, gewählt von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), um die Proteste der „Letzten Generation“ zu beschreiben.

Recht hat er. Was die Aktivisten machen, ist nicht legal und muss Konsequenzen haben. Ebenso wahr ist aber auch, dass der „Letzten Generation“ wenig übrig bleibt, um gehört zu werden.

Es muss zur Rechenschaft gezogen werden, wer gegen Gesetze verstößt. Es muss bestraft werden, wer die Rechte anderer verletzt. Das gilt für die „Letzte Generation“. Das gilt aber auch für alle, die Umweltzerstörung und Klimawandel nicht endlich stoppen.

Die Mittel sind riskant und falsch

Die Menschenrechte und der Klimawandel, sie gehören untrennbar zusammen. Jede und jeder hat ein Recht auf Leben, auf Freiheit und Sicherheit. Jede und jeder hat ein Recht auf Gesundheit, Wohnen, Zugang zu sauberem Wasser und auf Hygiene. Die Folgen des Klimawandels beeinträchtigen diese Rechte immer mehr. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass von 2030 bis 2050 jedes Jahr 250.000 Menschen an den Folgen des Klimawandels sterben könnten: durch Malaria, Mangelernährung, Durchfall und Hitzestress.

Die „Letzte Generation“ will uns alle daran erinnern. Dafür nehmen die Aktivistinnen und Aktivisten in Kauf, dass sie bestraft werden. Wichtiger ist ihnen, dass ihre Botschaft gehört wird. Die Mittel sind riskant und falsch. Hehre Ziele machen sie nicht besser. Stoppen aber können wir alle die Gruppe. Wir müssen nur dafür sorgen, dass die Aktivistinnen und Aktivisten ihr legitimes Anliegen verlieren.

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