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Die Schülerzahlen in der Musikschule sind gut, die Raumsituation ist es weniger

Schulleiter Julian Luttmer-von Wahlde berichtet im Sozialausschuss über die Probleme der Musikschule Neuenkirchen-Vörden.

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Keine eigenen Räumlichkeiten: Im Neuenkirchener Kulturbahnhof ist die Musikschule untergebracht. Foto: Oevermann

Keine eigenen Räumlichkeiten: Im Neuenkirchener Kulturbahnhof ist die Musikschule untergebracht. Foto: Oevermann

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben der Musikschule Neuenkirchen-Vörden weniger zugesetzt als befürchtet. Das berichtete Schulleiter Julian Luttmer-von Wahlde im jüngst tagenden Sozialausschuss. Größere Sorgen bereitet ihm dagegen die aus seiner Sicht unbefriedigende Raumsituation. In 16 Unterrichtsräumen (neun im Ortsteil Neuenkirchen, sechs in Vörden und einer im Nachbarlandkreis in Rieste) wird der Gesangs- und Instrumentalunterricht angeboten.

Die im Neuenkirchener Kulturbahnhof untergebrachte Musikschule verfügt jedoch nicht über eigene Räumlichkeiten. Stolz seien Luttmer-von Wahlde und seine Stellvertreterin Beate Böhm dagegen über die Angebotsvielfalt der Musikschule und die breite Verankerung in der Gemeinde. Beate Böhm stellte die vielen „Herzensprojekte“ den Ausschussmitgliedern vor. So arbeitet die Musikschule unter anderem mit den Kindertagesstätten, der Heimstatt Clemens-August, der Clemens-August-Klinik oder dem Verein „Lichtblick“ und der Hofgemeinschaft Wahlde zusammen.

Finanziell mache sich die Corona-Pandemie zwar bemerkbar, doch weniger schlimm als befürchtet. 478 Schülerinnen und Schüler sind aktuell bei der Musikschule Neuenkirchen-Vörden angemeldet. „Wir bewegen uns immer knapp unter, um die 500er-Marke“, so Luttmer-von Wahlde, der mit wesentlich schlimmeren Abmeldezahlen gerechnet habe. Dennoch stellte er klar, dass die Musikschule nur mit öffentlichen Geldern finanziert werden könne. 2023 feiert die Musikschule zudem ihr 30-jähriges Bestehen. „Das ist ein Grund stolz zu sein, in unserer Gemeinde“, meinte Luttmer-von Wahlde.

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