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„Die Belarusen brauchen jetzt Solidarität"

Die Politologin Aksana Yankovich freut sich über die erstarkende Zivilgesellschaft in ihrem Heimatland. Auch von Deutschland aus gebe es Möglichkeiten, den Menschen zu helfen, sagt die 32-Jährige.

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Protest ebbt nicht ab: „Wir sind keine Ratten, wir sind Belarussen“, steht auf einem Protestschild. Belarus Präsident hatte die Demonstranten als Ratten bezeichnet. Foto: picture alliance/Uncredited/AP/dpa

Protest ebbt nicht ab: „Wir sind keine Ratten, wir sind Belarussen“, steht auf einem Protestschild. Belarus Präsident hatte die Demonstranten als Ratten bezeichnet. Foto: picture alliance/Uncredited/AP/dpa

Frau Yankovich, mit welchen Gefühlen beobachten Sie die Proteste in Ihrem Heimatland Belarus?
Es sind gemischte Gefühle. Einerseits mache ich mir selbstverständlich Sorgen um meine Familie, meine Freunde und Bekannten, um meine Landsleute, die seit einem Monat einer unverhältnismäßigen Gewalt ausgesetzt sind und in Gefahr leben müssen, ohne jeglichen Grund verhaftet zu werden. Andererseits bleibe ich hoffnungsvoll, denn ich beobachte eine sehr wichtige Entwicklung in der Geschichte von Belarus - die Belarusen zeigen den Mut und den Willen, ihnen die laut der Verfassung zustehenden Bürgerrechte einzufordern und über das Schicksal ihres Landes eigenständig entscheiden zu wollen. Das ist eine wichtige Errungenschaft.  

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