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Deutschlandtag der Jungen Union wird nach Lohne verlegt

Eigentlich sollte die Veranstaltung im Oktober bei Höffmann-Reisen in Vechta stattfinden. Inklusive war eine große Party. Die fällt nun aus, was hiesige JU-Politiker schwer enttäuscht.

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Hatten beim Ortstermin in Vechta noch große Pläne: André Hüttemeyer (von links), JU-Schatzmeister Philipp Amthor und Matthias Möller. Foto: M. Niehues

Hatten beim Ortstermin in Vechta noch große Pläne: André Hüttemeyer (von links), JU-Schatzmeister Philipp Amthor und Matthias Möller. Foto: M. Niehues

Große Enttäuschung bei der Jungen Union in Südoldenburg: Der seit langer Zeit geplante Deutschlandtag in den Hallen von Höffmann-Reisen in Vechta - große Party inklusive - findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Stattdessen soll es im Oktober eine deutlich verkleinerte Tagung im Lohneum in Lohne geben.

"Das ist sehr ärgerlich, das hatten wir uns anders vorgestellt", sagt dazu André Hüttemeyer aus Visbek. Der Vorsitzende des JU-Landesverbandes Oldenburg hatte mit seinen Parteifreunden und dem Reiseunternehmer Hans Höffmann ein Konzept entwickelt, mit dem er einst den Bundesvorstand für den Austragungsort Vechta begeistern konnte. Während die Bundesgeschäftsstelle die eigentliche Tagung für über tausend Teilnehmer organisieren sollte, hätte der Landesverband eine unvergessliche Party auf die Beine stellen wollen.

"Wir sind froh, dass der Stadtrat bereits grünes Licht für unseren Deutschlandtag in Lohne gegeben hat."Patrick Rohmann, Pressesprecher der Jungen Union

Wie Patrick Rohmann als Pressesprecher der Junge Union Deutschlands mitteilt, hat der Bundesvorstand bereits im Mai beschlossen, die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie "nur in Minimalform mit maximal 500 Personen durchzuführen". Mit dem Lohneum sei kurzfristig ein Ausweichstandort gefunden worden, der für diese Größenordnung gut geeignet sei. "Wir sind froh, dass der Stadtrat bereits grünes Licht für unseren Deutschlandtag in Lohne gegeben hat."

Neuer Austragungsort für den JU-Deutschlandtag: Das Lohneum in Lohne. Foto: M. NiehuesNeuer Austragungsort für den JU-Deutschlandtag: Das Lohneum in Lohne. Foto: M. Niehues

Tatsächlich hat der Rat der Stadt Lohne am 17. Juni mehrheitlich beschlossen, dass das Lohneum für die Tagung am 17. und 18. Oktober unter der Einhaltung der Corona-Bestimmungen der Jungen Union überlassen wird. Wie Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer mitteilt, erhofft sich die Stadt dadurch eine große mediale Wahrnehmung, weil neben der CDU-Bundesspitze weitere hochrangige Politiker erwartet werden. Auch ein Besuch der Kanzlerin Angela Merkel sei denkbar.

"Ich bin zumindest froh, dass der Deutschlandtag im Landkreis Vechta bleibt", sagt dazu André Hüttemeyer. Für die jetzige Entscheidung sei der Landesverband nicht verantwortlich. Sein Dank gelte der Familie Höffmann, die sich sehr engagiert habe. Unter den derzeitigen Corona-Bedingungen sei es aber auch sehr schwierig gewesen, die nötigen Sponsoren zu finden, um die ursprünglich geplante Großveranstaltung zu finanzieren.

Der Landesverband sei jetzt bemüht, ein Corona-kompatibles Abendprogramm auf die Beine zu stellen. Möglich sei beispielsweise ein virtuelles Zusammentreffen oder auch etwa ein reales im Autokino. Hüttemeyers große Sorge ist zudem, dass es im Herbst zu einer zweiten Corona-Infektionswelle kommen könnte. "Dann kann sich wieder alles anders entwickeln", sagt er. 

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