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Deutlich mehr Hetze im Netz: Auch Schulleiter attackiert

Die niedersächsische Justiz verfolgte in idesem Jahr bereits 560 Fälle. 2020 seien nur 74 aktenkundig geworden. Häufig betroffen sind Impfärzte oder Schulleiter.

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Symbolfoto: dpa/Schulze

Symbolfoto: dpa/Schulze

Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen Hass und Hetze im Internet ist in Niedersachsen deutlich gestiegen. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Dienstag) berichtet, verfolgte die niedersächsische Justiz in diesem Jahr bereits 560 Fälle. 2020 seien nur 74 Fälle aktenkundig geworden. Der Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet, Frank Michael Laue, sagte der Zeitung: "Die Angriffe richten sich gegen Bundes- und gegen Kommunalpolitiker, aber in letzter Zeit auch häufig gegen Impfärzte oder Schulleiter, die wegen Corona die Maskenpflicht angeordnet haben."

Laue ist Oberstaatsanwalt in Göttingen, wo die niedersächsische Zentralstelle angesiedelt ist. Ab Februar will die Bundesregierung Betreiber sozialer Netzwerke verpflichten, strafbare Inhalte von sich aus dem Bundeskriminalamt zu melden und nicht mehr nur zu löschen.

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