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Debatte um Betrieb einer Steinbrechanlage dauert an

Der erste Entwurf des Bebauungsplanes "Kösterberndstraße" für das Gewerbegebiet an gleichnamiger Straße in Damme war nicht ausreichend. In wichtigen Punkten will die Stadt ihn ändern.

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Ein Änderungspunkt: Die Zufahrt zum Wübker-Areal an der Kösterberndstraße soll verlegt werden. Foto: Lammert

Ein Änderungspunkt: Die Zufahrt zum Wübker-Areal an der Kösterberndstraße soll verlegt werden. Foto: Lammert

Heftige Diskussionen unter anderem um eine Steinbrech- und eine Bodenaufbereitungsanlage in Damme: In Sachen Bebauungsplan „Kösterberndstraße“ geht es in die nächste Runde.

Wenn der Rat bei seiner kommenden Sitzung dem Votum des Planungsausschusses zustimmt, wird die Verwaltung die Planungsunterlagen für die ehemalige Hofstelle Kessing, die der Straßenbauunternehmer Jochen Wübker zum Teil gekauft und zum Betriebsgelände umgewandelt hat, wieder auslegen. Dann sollen sich die Behörden und die Träger öffentlicher Belange erneut äußern.

Unterlagen sollen erneut für 14 Tage ausliegen

Es soll sich nach Worten Rolf Mählers, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, um eine verkürzte Auslegung von 14 Tagen handeln. Sollte danach alles glattgehen, könnte der Rat den Bebauungsplan noch vor der Sommerpause beschließen.

Die erneute Auslegung ist erforderlich, weil es nach der ersten Auslegung erhebliche Änderungen im Plan gibt. So hat die Stadtverwaltung das Verbot, auf dem Gelände eine Steinbrech- und eine Bodenaufbereitungsanlage betreiben zu dürfen, aus den Festsetzungen herausgenommen.

Der Landkreis Vechta hatte erklärt, solche Anlagen seien in dem Gebiet ohnehin nicht zulässig, ein Verbot im Bebauungsplan aber auch nicht. Die Stadtverwaltung möchte nun trotzdem Jochen Wübker per städtebaulichem Vertrag verpflichten, beide Anlagen nicht auf seinem Teil der früheren Hofstelle einzusetzen. Nur wenn der Unternehmer diesen Vertrag unterschreibt, soll der Bebauungsplan gültig werden.

Ferner ist der zunächst vorgesehene 15 Meter breite und fünf Meter hohe Lärmschutzwall zwischen dem Wübker- und dem Kessing-Areal entfallen, weil er nach Worten Rolf Mählers nicht umsetzbar ist. Stattdessen ist nun eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand vorgesehen.

Lärmschutzwand entfällt wegen Wallhecke und Bäumen

Eine weitere an der Kösterberndstraße ursprünglich vorgesehene Wand zum Schutz der Anlieger der Robert-Bosch-Straße vor Lärm ist jetzt wie der Wall nicht mehr vorgesehen. Sie hätte die Wallhecke und Bäume beschädigen können.

Und schließlich soll die Zufahrt zum Wübker-Gelände vom derzeitigen Standort in den Bereich gegenüber der Einmündung der Robert-Bosch-Straße auf die Kösterberndstraße verlegt werden. Das erleichtere das Anfahren des Geländes mit Lkw erheblich, hieß es.

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