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Debatte über politische Teilhabe des Jugendparlaments angeregt

Einstimmig haben die jungen Leute auf ihrem dritten Treffen nach der Wahl im Sommer ein von Gina Ocken gestaltetes Logo für den Instagram-Auftritt gebilligt.

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Tagung im Ratssaal: Der neue Bürgermeister Burkhard Sibbel (links) begrüßt die Mitglieder des Löninger Jugendparlaments. Foto: Willi Siemer

Tagung im Ratssaal: Der neue Bürgermeister Burkhard Sibbel (links) begrüßt die Mitglieder des Löninger Jugendparlaments. Foto: Willi Siemer

Inzwischen mitten in der Sacharbeit befinden sich die Mitglieder des Löninger Jugendparlaments. Auf ihrem jüngsten dritten Treffen im Löninger Ratssaal begrüßte sie auch der neue Löninger Bürgermeister Burkhard Sibbel und rief sie auf, ihre Gedanken und Ideen für die Entwicklung der Stadt in die Debatte einzubringen: "Es ist wichtig, dass ihr euch beteiligt, denn bisher sind Planungen aus Sicht der Erwachsenen gemacht worden. Wir brauchen eure Meinung bei den Fragen und Entwicklungen, wo Löningen in zehn oder zwanzig Jahren stehen wird".

Geleitet wurde die Sitzung im Ratssaal von Friederike Sibbel, der Tochter des Bürgermeisters, die auf dem ersten Treffen zur Vorsitzenden gewählt worden war. Die stellvertretende Vorsitzende ist Laura Lamping. Zum beratenden Vorstandsmitglied hatte das elfköpfige Jugendparlament Lene Haßdenteufel gewählt, die Aufgabe des Protokollführers hat Theodor Flatken übernommen, zweiter Protokollführer ist Nathanael Kinder, Monique Henkel ist Mitglied des Fachausschusses, Flatken ist hier der Vertreter. Die Aufgabe der Social-Media-Beauftragten hat Gina Ocken übernommen. Begleitet und betreut werden die jungen Leute, die für zwei Jahre gewählt sind, von der Jugendtreff-Leiterin Marika Schadwinkel und dem Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung für Soziales und Gesundheit, Ulrich Keil.

Hannah Lohe: "Eure Meinung ist auch gefragt"

Auch Stadtplanung-Fachbereichsleiterin Hannah Lohe rief die jungen Leute auf, bei der weiteren Entwicklung Löningens mitzumachen und sich einzumischen. "Eure Meinung ist auch gefragt", betonte Lohe, nachdem sie Gedanken und Vorschläge des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts für Löningen vorgestellt hatte. Als Beispiel für die durchaus kontroverse Debatte über Vorschläge aus dem Konzept nannte sie die Diskussion über die zukünftige Nutzung des Stockkamps.

Stockkamp Beispiel für kontroverse Debatte

Während die Mitglieder des Schützenvereins das zentrale innerstädtische Gelände als Festplatz behalten wollen, sehen die Städteplaner diesen 3 Hektar großen Bereich als ideales Gelände für zukunftsweisende innerstädtische Wohnmodelle. Sie regte zudem Überlegungen aller Beteiligten an, wie die jungen Leute am besten in den Ausschüssen des Stadtrates mitarbeiten können. In der Sitzung billigten die jungen Leute einstimmig nach kleinen praktischen Änderungen das von Gina Ocken entworfene Logo, das für den Instagram-Auftritt und T-Shirts verwendet werden soll.

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