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Das wünschen sich Familien für die Holdorfer Spielplätze

Die IGeHo hatte zu einer Schatzsuche eingeladen. Dabei wurde auch das Spielplatz-Angebot in der Gemeinde thematisiert. Überrascht waren die Eltern über den Zustand am Lüttmerskamp.

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Diskutierten über den Zustand der Spielplätze in Holdorf: Das Orga-Team der Interessengemeinschaft Holdorf und einige Helfer präsentieren auf dem Spielplatz hinter der Grundschule ein von den Kindern gestaltetes Plakat zum Thema Bäume. Foto: Igeho

Diskutierten über den Zustand der Spielplätze in Holdorf: Das Orga-Team der Interessengemeinschaft Holdorf und einige Helfer präsentieren auf dem Spielplatz hinter der Grundschule ein von den Kindern gestaltetes Plakat zum Thema Bäume. Foto: Igeho

Wie sollen die Spielplätze in der Gemeinde Holdorf ausgestattet sein? Diese Frage hatte vor einigen Monaten nicht nur die Holdorfer Politik beschäftigt. Nein, sie stand jetzt auch im Mittelpunkt eines Familiennachmittags, den die Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) veranstaltete. Mehr als 50 zufriedene Kinder und mindestens ebenso viele gut gelaunte Eltern waren bei der „Schatzsuche“ dabei. Unter dem Motto „Jeder Platz ein Schatz“ erkundeten sie 5 Holdorfer Spielplätze. Auf jedem warteten Schätze darauf, entdeckt zu werden. Außerdem hatten die Kinder bei den zusätzlichen Spielen und Kreativangeboten viel Spaß.

Ein Ergebnis des Familiennachmittags teilte IGeHo-Stadtratskandidatin Anke Lucht mit: „Einige Eltern wünschen sich Spielplätze mit Geräten für kleine und etwas größere Kinder, um die Plätze mit Geschwisterkindern nutzen zu können.“ Andere hätten allerdings gerade separate Angebote für gut befunden und befürworteten hier mehr Angebote für Ältere, auch für Jugendliche. Beim Spielplatz Lüttmerskamp waren laut Anke Lucht viele über seine Existenz überrascht und der Meinung, dass aus der (überwiegend leergeräumten) Fläche mehr zu machen sei, beispielsweise für Jugendliche oder Mehrgenerationen, da sie auch gut von den Anliegern einsehbar ist.

"Kinder sind unsere Zukunft, eine gute und sinnvolle Ausstattung der kommunalen Spielplätze sollte uns allen eine Herzensangelegenheit sein." Anja Schlarmann, Team Soziales

Eingeladen zum Familiennachmittag waren Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter in Begleitung ihrer Eltern. Startpunkt war am Rathaus, dort gab es Schatzkarten und Tipps. Organisiert und geplant wurde der Nachmittag vom Team Soziales und Zusammenleben der IGeHo. Teamsprecherin Anja Schlarmann zeigte sich beeindruckt von der Resonanz und den Vorschlägen der Familien. „Kinder sind unsere Zukunft, eine gute und sinnvolle Ausstattung der kommunalen Spielplätze sollte uns allen eine Herzensangelegenheit sein.“

Die schriftlich eingeholten Anmerkungen der Eltern zum Spielplatzangebot sollen noch ausführlicher analysiert werden. Über den Zustand der Spielplätze hatte auch der Sicherheitsausschuss im März diskutiert. Das Ergebnis: Ein Arbeitskreis soll sich intensiver mit dem Thema befassen. Die Bezirksvorsteher sollen ein Meinungsbild einholen. Und die Verwaltung soll das Alter in den Siedlungen rund um die Plätze ermitteln. Als Spielplätze ausgewiesene Flächen gibt es in Holdorf-Ort, Langenberg und Fladderlohausen viele, insgesamt nämlich 18.

Hatten Spaß beim Familiennachmittag: Eltern, Kinder und Vertreter der Interessengemeinschaft Holdorf. Foto: IGeHoHatten Spaß beim Familiennachmittag: Eltern, Kinder und Vertreter der Interessengemeinschaft Holdorf. Foto: IGeHo

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