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Das sagen die Lohner Politiker zu Umwelt, Mobilität und Co.

Der Stadtjugendring veranstaltet Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl. Nahezu alle Parteien, die zur Stadtratswahl antreten, präsentierten ihre Meinungen verschiedenen Themenfeldern.

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Moderatoren: Lina Vodde und Finn Tönjes. Foto: Heinzel

Moderatoren: Lina Vodde und Finn Tönjes. Foto: Heinzel

Lohner Kommunalpolitiker stehen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu 3 wichtigen Themenkomplexen Rede und Antwort: Das war das Konzept des Stadtjugendrings Lohne. Es wurde jetzt umgesetzt. Eingeladen waren alle Parteien und Initiativen, die bei den bevorstehenden Stadtratswahlen antreten. Nicht jede davon nahm das Angebot an, im Lohner Jugendtreff an der Diskussion teilzunehmen. Moderiert wurde die 2-stündige Veranstaltung von Lina Vodde und Finn Tönjes. Die beiden gehen auf das Gymnasium Lohne und zählen zu ihren Leistungskursen Geschichte und Politikwissenschaft.

3 Themenfelder wurden im Vorfeld festgelegt: Klima-, Natur- und Umweltschutz sowie Energiewende und Mobilität, Jugend- und Bildungspolitik und die Zukunft der Landwirtschaft.

Jede Partei durfte 3 Sprecher nominieren 

Für den Abend konnte jede Partei bis zu 3 Sprecher nominieren – für jeden Themenbereich einen. Sie hatten jeweils 3 Minuten Zeit für ein Eröffnungsstatement. Danach sollte es eine offene Fragerunde geben. Geplant waren für jeden Themenblock 45 Minuten. Laut Bernard Buschemöhle, dem Vorsitzenden des Stadtjugendringes, ging es darum, „der Politik auf den Zahn zu fühlen".

Vertreten waren die Bürgerinitiative (BI) „Pro Wald“ Lohne, die CDU, die Grünen, die SPD und die Unabhängige Bürgergemeinschaft (UBG) Lohne. Für die Bürgerinitiative sprach praktisch zu allen Punkten Dr. Lutz Neubauer, bei den Grünen übernahm dies Walter Mennewisch und für die UBG Franziskus Pohlmann. CDU und SPD hatten einen Experten für jeden Punkt dabei. Zu Themenbereich eins waren dies Fabio Maier (CDU) und Stefan Thierbach (SPD).

Klima- und Umweltschutz ist ein wichtiges Zukunftsthema

In diesem Bereich schienen sich die Anwesenden soweit einig zu sein, dass Klima- und Umweltschutz ein wichtiges Zukunftsthema ist, welches vor Ort angegangen werden kann und muss. Nach konkreten Maßnahmen gefragt, nannte Fabio Maier (CDU) den Fahrradwegebau, den Bürgerklimapark und Steuererleichterungen für Unternehmen die im Klimaschutz vorangehen. Walter Mennewisch (Grüne) sprach davon neue Wege zu gehen und erwähnte das Potential für CO2-Einsparungen bei der Sanierung von Altbauten. Franziskus Pohlmann (UBG) will mehr E-Bike-Ladestationen, Fahrradstraßen ausbauen und mehr grüne Oasen. Stefan Thierbach (SPD) setzt ebenfalls auf E-Mobilität und sagte, dass die öffentlichen Gebäude in Lohne ihren Strombedarf über erneuerbare Energien decken sollten. Dr. Lutz Neubauer nannte als konkrete Maßnahme die Streichung der West-Umgehung und forderte ein völlig neues Denken zur Bewältigung der "Klimakatastrophe".

Anschließend äußerten sich die Teilnehmer noch zum Bereich Mobilität. Dabei ging es unter anderem um das Bussystem moobil+. Nach 55 Minuten folgte die offene Fragerunde. Aus dem Plenum kam eine Frage zum Eigenheimbau, bevor es mit dem Themenkomplex Jugend- und Bildungspolitik weiterging. Für die SPD übernahm hier Michael Heitmann und für die CDU Christian Meyer.

Digitalisierung in den Schulen wichtig und notwendig 

Ein Vorschlag ist die Schaffung eines Jugendparlamentes, den alle – mit Ausnahme der CDU – befürworteten. Eine Schülerin fragte, wie weit die Digitalisierung in den Schulen gehen solle. Im Prinzip waren sich alle einig, dass sie wichtig und notwendig ist, aber nicht der Mittelpunkt sein darf, eher eine Ergänzung. Konkret wurde über die Nutzung von iPads gesprochen.

Zum Abschluss ging es noch um die Zukunft der Landwirtschaft. Hier traten neu aufs Podium Eckhard Knospe (SPD) und Clemens-August Röchte (CDU). Die Parteien waren sich überwiegend einig, auf kommunaler Ebene wenig Einfluss auf diesen Bereich ausüben zu können.

Für Finn Tönjes, war es ein gelungener Abend. Lina Vodde meinte, für sie sei die jeweilige Position der Parteien gut vermittelt worden.
Unabhängig davon, sollte darauf hingewiesen werden, dass mit Ausnahme der Nachwuchsgruppe des THW, welche aber aus Dienstgründen keine Stunde blieb und somit auch keine Frage stellte, vielleicht eine Handvoll an Jugendlichen und jungen Erwachsenen anwesend war, wovon nur eine die Chance wahrnahm etwas zu fragen.

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