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Damme soll ins Städtebauförderungsprogramm: CDU will Innenstadt aufwerten

Der Einzelhandel in der Innenstadt hat es zunehmend schwerer. Die Folgen der Corona-Pandemie haben seine Lage noch verschlimmert. Politiker überlegen, wie die Innenstadt noch attraktiver werden kann.

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Attraktivität steigern: Jürgen Osterhues (links) und Frank Hörnschemeyer erläuterten den Antrag, der nach dem Willen der CDU zur Aufwertung der Innenstadt beitragen soll.  Foto: Lammert

Attraktivität steigern: Jürgen Osterhues (links) und Frank Hörnschemeyer erläuterten den Antrag, der nach dem Willen der CDU zur Aufwertung der Innenstadt beitragen soll.  Foto: Lammert

Die Stadtverwaltung soll die Aufnahme Dammes in das Niedersächsische Städtebauförderungsprogramm vorantreiben. Diesen Antrag hat die CDU-Ratsfraktion nach Angaben ihres Vorsitzenden Frank Hörnschemeyer und des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden sowie Ratsherren Jürgen Osterhues im Rathaus eingereicht.

Das für den Beschluss zuständige Gremium ist der Rat, der letztlich über den Antrag entscheiden wird. Zudem soll die Stadtverwaltung prüfen, mit welchen Sofortprogrammen eine Wiederbelebung und Stärkung der Innenstadt möglich ist.

CDU will Städtebauliches Entwicklungskonzept umsetzen

Es sei gerade angesichts der Folgen der Corona-Pandemie wichtig, die Innenstadt so attraktiv zu machen, dass die Kunden sie auch in Zukunft aufsuchen. Als Grundlage sollte nach Worten Jürgen Osterhues' das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" dienen, das der Rat schon vor längerem verabschiedet hat und das konkrete Maßnahmen wie etwa die Aufwertung von zentralen Plätzen in der Innenstadt vorschlägt.

Die Stadt sollte schon vor der Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm beginnen, Projekte umzusetzen, die sie mit eigenen Mitteln finanzieren könne, sagte Frank Hörnschemeyer. Dazu könnte auch gehören, Räume oder Flächen für Gründer von Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Es geht auch um Begrünung, Leitsysteme und Spielgeräte

Es gehe aber auch um die Begrünung der Innenstadt, bessere Informations- und Leitsysteme, Spielgeräte und eine hochwertigere Beleuchtung oder Bestuhlung.

"Innenstädte stehen deutschlandweit vor gewaltigen Herausforderungen", heißt es in der Begründung des Antrags. Immer mehr Menschen kauften Bekleidung, Schuhe, Spielzeug und mehr online. Gleichzeitig seien die Bürger so mobil wie nie zuvor. „Auch das sorgt dafür, dass Geld nicht mehr in der eigenen Stadt, sondern anderswo ausgegeben wird“, ist zu lesen.

Gerade für kleine, inhabergeführte Geschäfte werde es damit zunehmend schwieriger. In einer Videokonferenz mit Mitgliedern des Vorstandes der Dammer CDU hätten Vertreter des Handels- und Gewerbevereins (HGV) ihre aktuell problematische Lage im Einzelhandel vor Ort erläutert und ihre Vorstellungen hinsichtlich einer zukünftigen Innenstadtpolitik vorgetragen, heißt es weiter.

Hierbei habe sich herausgestellt, dass eine Stärkung und Belebung der Innenstadt ohne entsprechende Förderprogramme nur schwer möglich sein wird.

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