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Damit das E-Bike in Goldenstedt aufgeladen werden kann

Ein Gastronomiebetrieb in der Gemeinde wünscht sich eine Bezuschussung zur Installation einer Ladestation. Die CDU-Fraktion hat dagegen einen anderen Vorschlag.

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Beliebt: Viele Menschen nutzen E-Bikes für ihre Ausflüge. Symbolfoto: dpa/Sauer

Beliebt: Viele Menschen nutzen E-Bikes für ihre Ausflüge. Symbolfoto: dpa/Sauer

Sollte die Gemeinde Goldenstedt Gastronomiebetriebe bei der Installation von E-Bike-Ladestationen grundsätzlich finanziell unterstützen? Mit dieser Frage befassten sich nun die Mitglieder des Goldenstedter Ausschusses für Haushalt, Feuerwehr, Touristik, Marktangelegenheiten, Wirtschaftsförderung und Zuschusswesen. Außerdem beschäftigten sich die Lokalpolitikerinnen und -politiker mit Zuschussanträgen vom 1. FC Varenesch sowie vom Schützenverein Arkeburg und Umgebung.

Ein einzelner Gastronomiebetrieb habe um die Bezuschussung einer E-Bike-Ladestation gebeten, erklärte Bürgermeister Alfred Kuhlmann. Eine Umfrage unter den anderen Gastronomiebetrieben habe daraufhin ergeben, dass es bisher keine weiteren Interessenten für ein derartiges Anliegen gibt. Da sich das künftig natürlich ändern kann, soll eine „generelle Richtschnur“ entwickelt werden, so Kuhlmann. Nach derzeitigem Stand belaufen sich die Kosten für eine E-Bike-Ladestation auf circa 2000 Euro. In Anlehnung an die „Richtlinie der Gemeinde Goldenstedt über die Gewährung von Zuschüssen an Vereine und sonstige mitgliedschaftlich strukturierte Vereinigungen“ könne ein Zuschuss in Höhe von einem Drittel der tatsächlichen Kosten gewährt werden, so der Vorschlag der Verwaltung.

Grundsätzlich sei der Gedanke gut, leitete Dietrich Tangemann (CDU) seine Worte ein. Allerdings schlage die Fraktion vor, den Antrag zurückzustellen. Bei dem Antragsteller handele es sich um keinen Verein, von den anderen Betrieben habe es keine Resonanz gegeben und es bestehe die Gefahr, dass künftig andere Privatpersonen ähnliche Anträge stellen. Tangemann verwies darauf, dass in der Vergangenheit an touristisch attraktiven Plätzen E-Bike-Ladestationen installiert und entsprechend bezuschusst worden seien.

1. FC Varenesch: Umrüstung der Flutlichtanlage

So soll die Verwaltung erarbeiten, ob dieses Vorgehen nicht wiederholt werden könne. Peter Schaumlöffel (FDP) warf zudem ein, dass Gastronomiebetriebe ihren Gästen auch ohne eine derartige Station ein Lade-Angebot machen können. Generell sollte es den Betrieben selbst überlassen werden. Schließlich einigten die Ausschussmitglieder sich einstimmig darauf, dem CDU-Antrag auf Zurückstellung zu folgen und die Verwaltung erarbeiten zu lassen, wo weitere E-Bike-Ladestationen installiert werden können.

Weiterhin bewilligten die Lokalpolitikerinnen und -politiker den Zuschussantrag des 1. FC Varenesch. Der Verein möchte seine bestehende Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz an der Löwenzahnkämpe auf LED-Beleuchtung umrüsten. Dadurch soll langfristig ein geringerer Energieverbrauch und damit eine Senkung der damit verbundenen Energiekosten erzielt werden. Die Kosten für die Umrüstung belaufen sich auf circa 40.000 Euro. Da es sich hier um eine Baumaßnahme handelt, sieht die Richtlinie der Gemeinde Goldenstedt über die Gewährung von Zuschüssen an Vereine und sonstige mitgliedschaftlich strukturierte Vereinigungen eine Bezuschussung in Höhe von 50 Prozent der Kosten – also in diesem Fall 20.000 Euro – vor.

Neuer Parkplatz beim Schützenplatz in Arkeburg

Die Auffahrt am Schützenplatz in Arkeburg ist erneuert worden und konnte anlässlich der Eröffnung der benachbarten Ringwallanlage  bereits genutzt werden. Der Schützenverein Arkeburg und Umgebung bittet nun um eine Bezuschussung dieser Maßnahme. Wie Bürgermeister Alfred Kuhlmann erklärte, mussten ursprünglich die Regenwasserrohre ausgetauscht werden. Im Zuge dessen sei der Parkplatz schließlich generell überarbeitet worden.

Die Auffahrt wurde so verlegt, dass Autos rechts und links geordnet parken können, das Einbiegen ist aufgrund der nun besseren Sicht einfacher. Der Schützenverein habe zwar viel in Eigenleistung erbracht, sagte Kuhlmann, die Verrohrung musste aber von einer Fachfirma durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3115 Euro. Entsprechend der Zuschussrichtlinie der Gemeinde Goldenstedt wird dem Verein, nach einstimmigen Votum der Ausschussmitglieder, ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten – also 1600 Euro – gewährt.

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