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Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen gehen weiter zurück

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus.

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Testflüssigkeit wird auf einen Antigen-Schnelltest gegeben. Foto: dpa/Gutierrez-Juarez

Testflüssigkeit wird auf einen Antigen-Schnelltest gegeben. Foto: dpa/Gutierrez-Juarez

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen ist nach Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) weiter zurückgegangen. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 412,7, wie das RKI mitteilte. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen registriert werden. Vor einer Woche lag der Wert bei 609,4.

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen allerdings in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Landkreis Ammerland mit höchster landesweiter Inzidenz

In Niedersachsen wurden 7621 Neuinfektionen erfasst. 13 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken sank auf 5,9. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage – sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. Die Belegung der zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Land sank auf 2,3 Prozent.

Die höchsten 7-Tage-Inzidenzwerte in Niedersachsen wurden in den Landkreisen Ammerland (770,4), Oldenburg (656,4) und Uelzen (625,5) verzeichnet. Die niedrigsten Werte hatten die Stadt Emden (120,3), die Stadt Salzgitter (265,7) und der Landkreis Osnabrück (275,1).

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