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Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter leicht an

In den niedersächsischen Kommunen wurden insgesamt 5308 weitere Covid-19-Fälle registriert, 14 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

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Symbolfoto: dpa

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Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verstärkt sich weiter leicht – auch im bundesweiten Vergleich bleibt das Niveau hoch. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag mitteilte, nahm die 7-Tage-Inzidenz zu auf 359,1 – so viele Neuinfektionen wurden in den vergangenen 7 Tagen unter 100.000 Einwohnern gezählt. Am Freitag lag der Wert noch bei 341,2, am Donnerstag betrug die Inzidenz 286,8. Niedersachsen zählt weiterhin zu den Bundesländern mit den höchsten Inzidenzen, nur in Schleswig-Holstein und Hessen war diese am Samstag höher.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In den niedersächsischen Kommunen wurden insgesamt 5308 weitere Covid-19-Fälle registriert, 14 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Vergleiche der Daten sind auch hier nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, weil insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer die Daten nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Kreis Oldenburg weiterhin mit höchster Inzidenz

Zu der Auslastung der Intensivbetten sowie zur sogenannten Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen, veröffentlicht das Gesundheitsministerium in Hannover am Wochenende keine Zahlen.

Die landesweit höchste Gesamtinzidenz meldete der Landkreis Oldenburg mit 622,2 – gefolgt vom Kreis Ammerland (598,5) und dem Kreis Emsland (525,6). Am niedrigsten waren die Werte bis zum Samstag in der Stadt Salzgitter (186,8) und im Kreis Helmstedt (180,3).

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