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Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt im Wochenvergleich

In Niedersachsen wurden 7303 Neuinfektionen erfasst, 36 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken lag bei 3,9

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Symbolfoto: M. Meyer

Symbolfoto: M. Meyer

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich entspannt – im Vergleich zum Vortag aber ist die Inzidenz deutlich gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 286,8 – nach 259,1 am Mittwoch. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 346,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen gelegen. Höher als in Niedersachsen war die Inzidenz in Schleswig-Holstein (369,5) und Hessen (309,5).

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom Robert-Koch-Institut erfasster Fälle aus – auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Niedersachsen wurden 7303 Neuinfektionen erfasst, 36 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken lag bei 3,9 – nach 4,1 am Vortag. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage – sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. Die Belegung der zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Land lag bei 1,9 Prozent, am Vortag betrug der Wert 2,2 Prozent.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen - und auch bundesweit – meldete der Landkreis Oldenburg mit einem Wert von 538,5. Im Land folgten die Landkreise Ammerland (474,4) und Verden (458,7). Den niedrigsten Wert wies der Landkreis Helmstedt (133,3) aus.

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