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Christian Kuck feiert seinen 85. Geburtstag

Der Jubilar prägte die Region von 1975 bis 1992 als Holdorfer Gemeindedirektor. Er hält sich mit Radtouren fit und beobachtet die Entwicklung der Region genau.

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Lebt jetzt in Vechta: Christian Kuck. Foto: M. Kuck

Lebt jetzt in Vechta: Christian Kuck. Foto: M. Kuck

Christian Kuck, von 1975 bis 1992 Gemeindedirektor in Holdorf, feiert an diesem Samstag bei bester Gesundheit seinen 85. Geburtstag. Der rüstige Jubilar wohnt seit einigen Jahren mit seiner Frau Brigitte in einer Seniorenresidenz in Vechta. Er kehrte damit in die Region zurück, die sein berufliches Wirken wie keine andere prägte.

In Holdorf war Kuck in den 1970er Jahren unter anderem dafür verantwortlich, den Heidesee als Badesee attraktiv zu machen. Ein Projekt, das Ende der 1970er Jahre trotz einiger Kontroversen mit der Einzäunung des Sees und dem Bau von Serviceeinrichtungen abgeschlossen wurde.  Es sollte sich später als ein Projekt mit viel Strahlkraft für die Region Dammer Berge erweisen. Zur gleichen Zeit verantwortete Kuck unter anderem die Ausweisung mehrerer neuer Wohngebiete und des Industriegebietes am Holdorfer Esch, was ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung war.

Ehrenamtlich übte Kuck über viele Jahre die Funktion des Geschäftsführers des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes im Kreisverband Vechta aus. Christian Kucks Sachverstand und sein präzises Gedächtnis werden vor allem geschätzt, wenn es darum geht, historische Entwicklungen aufzuzeigen oder kommunale Projekte abzuwägen.

In Storkow prägte Kuck den Städtebau

Der am 13. Juni 1935 in Wiefelstede geborene Kuck hatte Holdorf 1992 verlassen, um den Umbruch im Osten Deutschlands mitzugestalten. In Storkow (Mark) nahe Berlin war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 als Amtsdirektor tätig. Er prägte die dortige Region unter anderem durch den Wiederaufbau der 800 Jahre alten Burg in Storkow, er war an städtebaulichen Maßnahmen für ganz Brandenburg und an der Erschließung der Seen und Kanäle rund um den Storkower See und den Scharmützelsee für den Fahrradtourismus beteiligt.

Holdorf und dem Oldenburger Münsterland waren und sind Kuck und seine Frau eng verbunden. Noch zu Zeiten seiner Tätigkeit in Storkow war er regelmäßig zu Besuch im Landkreis Vechta. Über aktuelle Entwicklungen in seiner ehemaligen Gemeinde Holdorf informierte er sich stets. Kuck und seine Frau Brigitte, Eltern von zwei Söhnen und Großeltern von fünf Enkeln, haben in den vergangenen Jahren viele neue Eindrücke des Kreises Vechta vom Fahrrad aus gewonnen. Täglich legt Kuck bis zu 50 Kilometer auf dem E-Bike, oft begleitet von seiner Frau, zurück. Über die Entwicklung im Landkreis Vechta hält sich der sportliche Jubilar, der seine Verwaltungslaufbahn als 15-Jähriger bei der Gemeinde Wiefelstede begann und später als Kommunalbeamter unter anderem in Rastede, Bochum und Hude tätig war, so auf dem Laufenden.

Der wirtschaftliche Aufstieg Südoldenburgs erfüllt Christian Kuck durchaus mit Stolz. Die Region sieht er gerade jetzt angesichts der Herausforderungen von Corona gut für die Zukunft gerüstet.

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