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CDU-Chef Althusmann fordert Debatte um Strafmündigkeit

Angesichts des gewaltsamen Todes eines 15 Jahre alten Mädchens in Salzgitter hat der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann das Thema neu angestoßen.

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Bernd Althusmann (CDU), CDU-Chef in Niedersachsen. Foto: dpa/Matthey

Bernd Althusmann (CDU), CDU-Chef in Niedersachsen. Foto: dpa/Matthey

Angesichts des gewaltsamen Todes eines 15 Jahre alten Mädchens in Salzgitter hat der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann eine neue Debatte um die Strafmündigkeit gefordert. Die mutmaßlichen Täter sind erst 13 und 14 Jahre alt.

Angesichts einer Diskussion über mehr Rechte für Kinder und Jugendliche und über ein Absenken des Wahlalters sei es eine logische Konsequenz, dass Kinder und Jugendliche auch mehr Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen sollten, sagte Althusmann laut einer Mitteilung: "Dazu gehört für mich auch die Frage nach der Strafmündigkeit, die in vielen Staaten bereits unter 14 Jahren liegt."

Die CDU wolle in der kommenden Legislaturperiode ein Kinder- und Jugendministerium einrichten, das Kompetenzen bündele und auch bei Gewaltverbrechen wie in Salzgitter zügig als Ansprechpartner fungieren könne. "Wir müssen wieder verstärkt hinsehen und dürfen auch an den sogenannten Brennpunkten nicht nachlassen, Hilfestellungen zu geben", erklärte Althusmann. In Niedersachsen ist am 9. Oktober Landtagswahl.

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