Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

CDU: Betriebe vor Ort stärker unterstützen

Beim Vechtaer Kreisentwicklungskonzept ist Bürgerbeteiligung gefragt. Lokale Vorschläge liefert nun der Ortsverband der Steinfelder Christdemokraten.

Artikel teilen:
Gemeinsam hat die CDU in Steinfeld Ideen für das Kreisentwicklungskonzept erarbeitet: Kreistagsabgeordneter Mathias Warnking (links) und CDU-Ortsverbandschef Peter Harpenau freuen sich darüber. Foto: Scholz

Gemeinsam hat die CDU in Steinfeld Ideen für das Kreisentwicklungskonzept erarbeitet: Kreistagsabgeordneter Mathias Warnking (links) und CDU-Ortsverbandschef Peter Harpenau freuen sich darüber. Foto: Scholz

Wie soll der Kreis Vechta in 20 Jahren aussehen? Welche Projekte müssen angegangen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Vechtaer-Kreisentwicklungskonzept (KEK). Auf verschiedensten Ebenen, wie in Expertenrunden oder in den Kommunen direkt, werden darum aktuell Vorschläge erarbeitet. Aber auch jeder einzelne Bürger ist gefragt, seine Ideen mit einzubringen. Dafür hat sich nun der CDU-Ortsverband Steinfeld getroffen und gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Mathias Warnking (CDU) Vorschläge entwickelt. Die zentralen Forderungen der Steinfelder:  "Gesundes Wirtschaftswachstum" im Kreis Vechta sowie "mehr bezahlbarer Wohnraum".

Rund 20 Personen waren am Dienstagabend  in Steinfeld zusammengekommen und hatten sich über das KEK informiert. Im Anschluss an die Vorstellung forderte Kreistagsabgeordneter Warnking die Christdemokarten auf, eigene Vorschläge zu entwickeln und in das Projekt einzubringen. Und das ließen sich die Steinfelder nicht zweimal sagen.

Schnell stand der Themenbereich Landwirtschaft im Vordergrund. "Es braucht zukunftsfähige Stallkonzepte für uns Bauern, die kreisweit identisch sind", hieß es aus dem Publikum. Nur so könne die Landwirtschaft auch noch im Jahr 2040 nachhaltig wirtschaften. 

CDU will soziale Brennpunkte vermeiden

Daneben wurde intensiv über das Thema Wohnraum diskutiert. Viele Zuhörer forderten einheitliche beziehungsweise angepasste Bauweisen im Landkreis. Anderen hingegen war es besonders wichtig, mehr bezahlbaren Wohnraum - besonders auch für jüngere Menschen - im Kreisgebiet zu schaffen. In einem waren sich die Christdemokraten aber einig: Im Landkreis Vechta sollen soziale Brennpunkte unbedingt verhindert werden.

Der dritte zentrale Aspekt in der Steinfelder Diskussion war das Thema Wirtschaftswachstum. Dabei stand die Frage im Raum: "Wollen wir lieber mehr Industrie von außen anwerben, oder doch verstärkt auf die eigenen Betriebe setzten?" Die Christdemokraten machten sich in diesem Kontext stark für ein sogenanntes "gesundes Wachstum". Das bedeutet konkret, dass zwar Betriebe von außerhalb angeworben werden sollen. Primäres Ziel ist aber, dass die ansässigen Firmen die Möglichkeit zur Expansion bekommen. "Nur mit starken Unternehmen vor Ort ist der Landkreis für die Zukunft gut aufgestellt", sagte Harpenau. 

Während der Diskussion notierte Kreistagsabgeordneter Warnking an der Flipchart die Themenvorschläge mit und kündigte zum Ende der Veranstaltung an, dass er diese in das Onlineportal des Landkreises mit aufnehmen werde. Auch betonte Warnking noch einmal, dass jeder Bürger dort die Möglichkeit hat, Anregungen zu geben.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

CDU: Betriebe vor Ort stärker unterstützen - OM online