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Cappelns Bürgermeister Brinkmann hat Unterstützung der UWG

Unabhängige und Amtsinhaber haben eine gemeinsame Geschichte. Eine Gruppe, aus der sich die UWG gegründet hat, hat den Verwaltungschef bereits bei seinem Wahlkampf 2013 unterstützt.

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Steht hinter Marcus Brinkmann: Die UWG, vertreten durch den Vorsitzenden Peter Willenborg (rechts), seinen Stellvertreter Ludger Meyer (2. von rechts) und den Fraktionsvorsitzenden Christian Fredeweß (links). Foto: Thomas Vorwerk

Steht hinter Marcus Brinkmann: Die UWG, vertreten durch den Vorsitzenden Peter Willenborg (rechts), seinen Stellvertreter Ludger Meyer (2. von rechts) und den Fraktionsvorsitzenden Christian Fredeweß (links). Foto: Thomas Vorwerk

Cappelns Bürgermeister Marcus Brinkmann kann im Wahlkampf auf die Unterstützung der unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) zählen. Das hat der Verein am Donnerstag im Rahmen eines Pressegesprächs erklärt. Vorangegangen war eine Mitgliederversammlung, bei der man sich mehrheitlich für diesen Schritt ausgesprochen hat, wie Vorsitzender Peter Willenborg erklärte.

Finanziell wird es von beiden Seiten kein Engagement geben

Gleichzeitig betont der Vorstand, dass Marcus Brinkmann nicht der formelle und offizielle Bürgermeisterkandidat ist, man sich aber aus reiner Überzeugung in der unabhängigen Sache gegenseitig unterstützt. „Beide Seiten leben den unabhängigen Gedanken für die ganzheitliche Sache, ohne Parteiendemokratie auf kommunaler Ebene“, erklärt der Vorstand in einer Pressemitteilung.

Fokus der UWG liegt auf der Kandidatensuche für den Rat

Man werde sich inhaltlich aufeinander verständigen, eine monetäre Unterstützung werde es aber weder in die eine noch in die andere Richtung geben. „Für die UWG steht der Wahlkampf um die Sitze des Gemeinderates an vorderster Stelle. Dem zur Seite stehen die Synergieeffekte im Wettstreit um das Bürgermeisteramt gemeinsam mit dem parteilosen Kandidaten."

Kontaktbeschränkungen machen Werbung schwer

Innerhalb der Fraktion würden gegenwärtig Gespräche geführt, ob die fünf bisherigen Mandatsträger allesamt für eine neuerliche Wahl zur Verfügung stehen, sagte Willenborg auf Nachfrage. Die Bemühungen  um weitere Kandidaten gestalten sich angesichts der Kontaktbeschränkungen nicht besonders einfach, wie der Fraktionsvorsitzende Christian Fredeweß erklärte.

Mit Bürgermeister Marcus Brinkmann verbindet die Unabhängigen eine gemeinsame Geschichte. Der ursprünglich für die CDU in der engeren Wahl stehende Brinkmann hatte 2013 in der Ur-Wahl das Nachsehen. Die Unzufriedenheit, wie die Stimmen für den Sieger geworben wurden, veranlasste eine Gruppe – darunter auch drei CDU-Ratsmitglieder – dazu, Marcus Brinkmann als parteilosen Bewerber zu unterstützen. Mit Erfolg. Für die CDU-Mitglieder bedeutete dies allerdings den Abschied aus der Fraktion, was gleichzeitig die Geburtsstunde der UWG war.

Ortskern steht vor einem Umbruch

„Die UWG ist davon überzeugt, dass Brinkmann gemeinsam mit dem gesamten Gemeinderat in den vergangen Jahren viel für Cappeln bewegt hat. Der Ortskern steht vor einem riesigen Umbruch. Jetzt den Bauherrn zu wechseln und einen neuen Bürgermeister in die Verwaltung einzuarbeiten, hält die UWG für ungünstig“, heißt es in dem Schreiben weiter.

"Mit der UWG verbindet mich eine wertschätzende Partnerschaft."Bürgermeister Marcus Brinkmann

„Ich freue mich über das Votum der UWG-Mitglieder und -Mitgliederinnen und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Mit der UWG verbindet mich eine wertschätzende Partnerschaft. Es gibt eine hohe Übereinstimmung bei Themen wie der Belebung und Neugestaltung der Ortsmitte, der Erschließung neuer Bau- und Gewerbegebiete sowie der Beschleunigung der Digitalisierung. Die Unabhängigen werden für mich bei einer erneuten Wahl die ersten Ansprechpartner sein“, versicherte Brinkmann.

Wie Brinkmann seinen Wahlkampf gestalten will, dazu könne man momentan noch keine Aussagen machen. „Ich werde erst einmal meinen Dienst machen, wofür man mich auch gewählt hat. Ab Sommer müssen wir dann sehen, wie man den Wahlkampf öffentlich gestalten kann.“

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