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Cappelner Familien sparen bei der Ferienbetreuung

Bei entsprechender Kinderzahl reduziert sich der Kostenanteil für die Erziehungsberechtigten. Auch im Dorfpark tut sich etwas für den Nachwuchs.

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Freizeitspaß: In den Ferien gibt es für die Kinder und Jugendlichen unterschiedliche Angebote. Symbolfoto: Vorwerk

Freizeitspaß: In den Ferien gibt es für die Kinder und Jugendlichen unterschiedliche Angebote. Symbolfoto: Vorwerk

Familien und Alleinerziehende, deren Kinder die Ferienbetreuung in der Gemeinde Cappeln nutzen, sollen künftig Unterstützung bekommen. Voraussetzung ist, dass in den Familien mindestens 3 Kinder leben beziehungsweise alleinerziehende Väter und Mütter mindestens 2 Kinder haben. Ende 2020 wurde eine Erhöhung des Kostenbeitrags um 2 Euro von 4 auf 6 Euro beschlossen. Mit dem Antrag der CDU, der jetzt einstimmig beschlossen wurde, wird es nun eine Vergünstigung geben.

Demnach zahlt die Gemeinde einen Zuschuss von einem Drittel der Ferienbetreuungskosten, höchstens aber 50 Euro pro Kind. Oster-, Sommer- und Herbstferien sind getrennt voneinander zu betrachten und einzeln abzurechnen. Der Antrag muss spätestens 6 Monate nach der Betreuung beim Sozialamt der Gemeinde Cappeln beantragt werden. Sollte es Förderungen von anderer Stelle geben, beispielsweise aus dem Paket Bildung- und Teilhabe, sind diese Mittel   vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Behinderte Kinder werden ebenfalls berücksichtigt

„Das Angebot und der Umfang der Ferienbetreuung sind in der Gemeinde Cappeln sehr gut aufgestellt. Dennoch sollte es unser aller Anliegen sein, benachteiligten beziehungsweise auch kinderreichen Familien weitere Unterstützung zu bieten", heißt es in dem Antrag. Angesprochen sind daher auch Eltern und Alleinerziehende mit einem behinderten Kind. „Durch die aktuellen Preissteigerungen in sämtlichen Bereichen sind Familien ohnehin schon stark belastet und die Preise steigen weiter", lautet die Begründung.

Neues Spielgerät für die jüngsten Einwohner

Die Kinder im Blick hat auch die UWG. In einem Antrag an die Verwaltung haben die Unabhängigen ein weiteres Spielhaus auf dem Dorfplatz angeregt. „Der neue Spielplatz auf dem Dorfplatz erfreut sich großer Beliebtheit und wird täglich von vielen Menschen genutzt. Bei der genauen Betrachtung fällt jedoch auf, dass für kleinere Kinder unter 3 Jahren sehr wenige Spielgeräte vorhanden sind. Lediglich die Schaukeln und die Trampoline können von den Kleinkindern mit Hilfe der Erwachsenen bespielt werden. Was fehlt, sind Möglichkeiten zum Klettern und zum Forschen. Die großen Spielanlagen sind dafür ungeeignet und zu gefährlich", steht es im Antrag. Das neue Gerät soll eine geringe Fallhöhe haben und für Kinder ab 1 Jahr geeignet sein. „Dies könnte im hinteren Bereich auf einer Fläche von circa 10 mal 10 Metern aufgebaut werden, wo die Bäume in den Morgenstunden noch etwas Schatten spenden. Des Weiteren könnte das Spielhaus mit kleinen Spielgeräten wie Rohren, Seilzügen und Rädchen, ausgestattet sein, die zum Forschen und Entdecken animieren."

Der Kostenrahmen wird mit maximal 10.000 Euro angegeben, und laut Beschluss soll das Gerät möglichst in Form eines Sandturmes errichtet werden. Die genaue Auswahl soll im Verwaltungsausschuss erfolgen.

Für die Kirmes und ähnliche Veranstaltungen wird in Elsten ein Stromanschluss mit einer Leistung von 50 Kilowatt installiert. Bislang hatte man für Feste den Strom vom Pfarrheim und dem ehemaligen Pastorenhaus bezogen und die jeweiligen Systeme an die Kapazitätsgrenzen geführt. Der neue Anschlusspunkt wird auf dem Parkplatz vor dem Pfarrheim errichtet und die Gemeinde übernimmt die Kosten in Höhe von 4900 Euro.

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