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Cappelner Dorfplatz Favorit für Skateranlage

Auf den ersten Blick könnte die angrenzende Wohnbebauung dem Unternehmen entgegenstehen. Ein Schallgutachten kann aber zu einem anderen Ergebnis kommen.

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Kommt ins Rollen: Der Dorfpark wurde im Fachausschuss als geeigneter Standort für eine Skateranlage gesehen. Foto: Vorwerk

Kommt ins Rollen: Der Dorfpark wurde im Fachausschuss als geeigneter Standort für eine Skateranlage gesehen. Foto: Vorwerk

Die Cappelner Jugend ist einer Skateranlage einen Schritt näher gekommen. Im jüngsten Fachausschuss für Familie, Jugend und Sport haben die Mitglieder den Dorfplatz als Standort empfohlen. Die Bauantragsunterlagen und die Ausschreibung sollen vorbereitet werden. Bei den weiteren Planungen soll der "Arbeitskreis Dorfplatz" eingebunden werden, da ein neuer Standort für wegfallende Spielgeräte, nämlich Tampenschaukel und Hängematten, gefunden werden muss. In der Sitzung wurde dafür der Bereich des Rodelberges ins Spiel gebracht.

Im gesamten Ort und in der Randlage wurden von der Verwaltung Standorte überprüft. Als Richtwert wurde bei angrenzender Wohnbebauung ein Radius von 130 Metern angenommen. Ein Gutachten kann später andere Abstände ermitteln, weil die Bebauung und eventuelle Anpflanzungen und Erdwälle Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

Die aktuell brach liegende Fläche in der Ortsmitte hätte durchaus ihren Charme, weil der Bereich gut einsehbar ist. Wohnbebauung in der Nachbarschaft und vor allen Dingen die hohen Quadratmeterpreise an dieser Stelle schließen eine solche Nutzung aber aus. An der Macrostraße könnte eine Skateranlage in die Planung für die Sportanlage integriert werden. Die Lage spricht aber gegen die Wahl. Das gleiche Argument wurde für einen Platz neben der Wertstoffsammelstelle ins Feld geführt. Der aktuelle Bebauungsplan schließt Sportanlagen auf dem ehemalige Koopmanngelände aus und die Wohnbebauung gleich nebenan manövriert das Vorhaben auf dem Sportplatz ins Abseits. Dort würden außerdem Trainingsflächen verlorengehen.

Kosten belaufen sich auf gut 100.000 Euro

Benötigt werden für die reine Skaterfläche 12 mal 30 Meter. Zusätzlich sind Aufenthaltsflächen im Rand erforderlich. In einem ersten Entwurf sind fünf Geräte angedacht, wobei ein gewisser Anspruch an den Schwierigkeitsgrad eingefordert wurde, damit es für die Kinder und Jugendlichen nicht zu schnell langweilig wird. Die Kosten belaufen sich auf gut 100.000 Euro.

Auch wenn der Dorfplatz bezüglich des Abstandes zur Wohnbebauung auf den ersten Blick nicht die erste Wahl ist, erhofft man sich durch die Analyse eines Fachplaners grünes Licht. Unter anderem die Tennishalle und weitere örtliche Gegebenheiten sollen dem Schall Einhalt gebieten, so die Erwartung. Das Konzept eines Mehrgenerationenparks würde durch eine Skateranlage auf jeden Fall aufgewertet werden, hieß es auf der Sitzung.

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