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Bürogebäude sollen neben der Bahnstrecke in Vechta entstehen

Das Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer will seine Baupläne in der nächsten Ratssitzung vorstellen. Das Grundstück befindet sich noch im Eigentum der Stadt Vechta.

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Das städtische Grundstück befindet sich zwischen der Gustav-Heinemann-Straße und der Bahnstrecke. Skizze: Stadt Vechta

Das städtische Grundstück befindet sich zwischen der Gustav-Heinemann-Straße und der Bahnstrecke. Skizze: Stadt Vechta

Der Rat der Stadt Vechta kommt am Montag (11. Oktober) zu seiner letzten öffentlichen Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen. Dabei wollen die Mitglieder die Weichen für ein weiteres Bauprojekt in der Innenstadt stellen. Auf dem Gelände zwischen der Gustav-Heinemann-Straße und der Bahnstrecke möchte ein privater Investor ein Verwaltungs- und Bürogebäude errichten.

Die Stadt Vechta hat sich bereits vor längerer Zeit zu einem Verkauf des Grundstücks entschlossen. Es war zunächst für einen Neubau der Oldenburgischen Volkszeitung vorgesehen. Im Zuge der Fusion mit der Münsterländischen Tageszeitung hat sich die OM-Mediengruppe zu einer Ansiedlung im Ecopark in Emstek entschlossen, sodass die Fläche nun anderweitig vergeben werden soll.

Politik muss zwischen 3 Bewerbern entscheiden

Laut Bürgermeister Kristian Kater (SPD) sind aus dem Interessenbekundungsverfahren der Kommune 3 Bewerber hervorgegangen. Sie hätten ihre Entwürfe für die Bebauung des rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstücks bereits im Rathaus vorgestellt. Dabei habe sich der Verwaltungsausschuss für den Vorschlag des Architekturbüros Bocklage und Buddelmeyer aus Vechta ausgesprochen.

Über die Vergabe und die Bebauung des Grundstücks muss der Stadtrat entscheiden. In der öffentlichen Sitzung sollen die Pläne des Architekturbüros präsentiert werden. Nach Angaben der Verwaltung sieht der aktuelle Entwurf einen 3-teiligen Gebäudekomplex mit Tiefgarage vor. Einen Teil der gewerblichen Räume wolle Bocklage und Buddelmeyer selbst nutzen, berichtet der Bürgermeister.

Verkaufspreis beträgt 210 Euro pro Quadratmeter

Im aktuellen Bebauungsplan ist der Bereich des früheren Güterbahnhofs noch als „Fläche für Bahnanlagen“ ausgewiesen. Um die gewünschte Bebauung zu ermöglichen, strebt die Politik die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans an. Auf diesem Weg hätte die Stadt Vechta direkten Einfluss auf die Gestaltung des Objektes. Für den Grundstücksverkauf steht ein Preis von 210 Euro pro Quadratmeter im Raum.

Neben diesem Projekt befasst sich der Stadtrat mit der Änderung weiterer Bebauungspläne, die bereits ausführlich in den Ausschüssen beraten worden sind, sodass nun die Satzungsbeschlüsse anstehen. Im weiteren Verlauf der Tagesordnung geht es unter anderem um die Entwicklung von Wohnbauflächen im Bereich südlich der Schweriner Straße sowie die Pläne für die Städtebauförderung.

  • Info: Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus. Die Zahl der Besucherplätze ist begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis 14 Uhr am Sitzungstag möglich (Tel. 04441/8861200 oder E-Mail: ratsbuero@vechta.de).

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