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Bürgermeisterwahl in Lohne: CDU fiebert der Kandidatenkür entgegen

Petra Ahlers, Walter Sieveke und Dr. Henrike Voet stellen sich am Mittwoch (24. November) zur Urwahl. Den Mitgliedern der Senioren Union stellten sich die zwei Frauen und der Mann am Mittwoch vor.

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Auf dem Podium: Dr. Henrike Voet (links), Walter Sieveke und Petra Ahlers stellten sich bei der Senioren Union vor. Foto: Timphaus

Auf dem Podium: Dr. Henrike Voet (links), Walter Sieveke und Petra Ahlers stellten sich bei der Senioren Union vor. Foto: Timphaus

Am Mittwoch (24. November) kürt der CDU-Stadtverband Lohne in einer Urwahl seinen Bürgermeisterkandidaten. Zur Wahl stehen Petra Ahlers, Walter Sieveke und Dr. Henrike Voet. Beginn ist um 19 Uhr im Saal Yilmaz in Kroge (Diepholzer Straße 41).

Der CDU-Vorsitzende Dr. Benedikt Olberding weist darauf hin, dass die Veranstaltung nach der 3G-Regel stattfindet, deren Einhaltung vor Betreten des Saals sowie im Saal kontrolliert werden wird. Es werde Einzelsitzplätze geben und ausreichend Abstand gewährleistet sein. "2G können wir derzeit nach Auskunft unserer Kreisgeschäftsstelle nicht machen, da wir ansonsten potenziell stimmberechtigte Mitglieder ausschließen würden – so zumindest die derzeitige Rechtslage", sagt Olberding.

Die Veranstaltung ist öffentlich, wobei nur Mitglieder des CDU-Stadtverbands Lohne wahlberechtigt sind. Abgestimmt werden kann nur am Abend der Urwahl, eine Briefwahl ist nicht möglich. Anträge von Neumitgliedern, die im Rahmen der Urwahl stimmberechtigt sein wollen, müssen laut Olberding bis Dienstagmittag (23. November) bei der CDU Lohne oder der Kreisgeschäftsstelle in Vechta per E-Mail oder Post eingegangen sein.

70 Gäste bei der Vorstellung bei der Senioren Union

Alle Bewerber werden nochmal die Möglichkeit einer Vorstellungsrede von maximal zehn Minuten haben. Eine Diskussion ist nicht mehr vorgesehen.

Unterdessen haben sich Ahlers, Sieveke und Voet in der Vorwoche bei der Senioren Union präsentiert. Vor etwa 70 Teilnehmern variierten die Bewerber ihre Vorträge der ersten Vorstellungsrunde nur in Nuancen.

Bewerber betonen Bedeutung des Seniorenbeirats

Walter Sieveke sagte, "Heimat und Hightech", gehörten zusammen. Er schlug die Gründung eines Kompetenzteams aus verschiedenen Bereichen vor, deren Arbeit in die Stadtentwicklung einfließen solle. Der Seniorenbeirat solle aus seiner Sicht einen hohen Stellenwert erhalten, führt der 57-jährige Polizeidirektor mit Blick auf das Klientel in der Möhring'schen Hofstelle aus.

Dr. Henrike Voet betonte die gegenseitige Unterstützung der Generationen, die Südoldenburg ausmache. Auch sie nannte den Seniorenbeirat "ein wichtiges Gremium". Sie forderte die Senioren dazu auf, sich aktiv einzubringen bei Themen wie Barrierefreiheit, Wohnen im Alter oder Gesundheitsversorgung. "Das Wichtigste ist, dass wir miteinander sprechen."

Petra Ahlers sprach die Senioren direkt an. "In Ihren Köpfen steckt so viel Fachwissen. Und sie haben die Zeit. Das müssen wir mehr nutzen." Sie wolle aktiv auf diese "Riesengruppe" zugehen. Es sei Aufgabe der Stadt, die Seniorenbetreuung zu forcieren. Auch beim notwendigen Wandel der Wohnformen seien die Älteren ein entscheidender Faktor, führte Ahlers aus.

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