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Bürgermeister Willen kandidiert erneut

Seine Absicht, für 5 weitere Jahre Löninger Bürgermeister sein zu wollen, hat Marcus Willen in der Ratssitzung am Montagabend kundgetan. Noch ist er der einzige Bewerber.

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Vor 7 Jahren wurde Marcus Willen als Bürgermeister vereidigt. Er wird sich am 12. September erneut zur Wahl stellen. Foto: Siemer

Vor 7 Jahren wurde Marcus Willen als Bürgermeister vereidigt. Er wird sich am 12. September erneut zur Wahl stellen. Foto: Siemer

Ein Kandidat für das Löninger Bürgermeister-Amt steht seit Montagabend fest: In der Ratssitzung gab Amtsinhaber Marcus Willen bekannt, dass er sich bei der Bürgermeister-Wahl am 12. September um eine weitere Amtsperiode bewerben wird. Nach Informationen von OM online wird das vieljährige CDU-Mitglied als unabhängiger Kandidat antreten. Der nächste Bürgermeister wird für 5 Jahre gewählt; die Amtszeit wird künftig an die der Ratsmitglieder gekoppelt. 

Der 57-jährige Löninger, der zuvor als Rechtsanwalt und Notar arbeitete, hatte die Kampfkandidatur vor 7 Jahren gegen den damaligen Amtsinhaber Thomas Städtler gewonnen und bildet seitdem mit Thomas Willen (weder verwandt noch verschwägert) als Erster Stadtrat die Löninger Verwaltungsspitze. 

Bauland bieten, Betreuungsplätze schaffen

Erste wichtige Maßnahme des Duos war die Übernahme der Planungshoheit für die Entwicklung von Baugebieten, die bis dahin die örtliche Volksbank und die Niedersächsische Landgesellschaft übernommen hatten. Da die Stadt keine Grundstücke besaß, war der Kauf und die Entwicklung von Bau- und Gewerbegebieten eine der wichtigsten Aufgaben. In den vergangenen 7 Jahren wurden mehr als 8 Millionen Euro in diesen Bereich investiert werden. Weiterer Schwerpunkt war der Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder. Viele Krippen- und Kita-Plätze sind so geschaffen worden. Löningen ist dabei, die 13. Krippengruppe in der Stadtgemeinde zu schaffen, die Regelgruppenplätze wurden gleichzeitig mehr als verdoppelt.

Noch nicht offiziell klar ist, ob es einen Gegenkandidaten geben wird. SPD und Grüne hatten vor einigen Wochen ihre Absicht bekundet, vorzugsweise mit einer eigenen Kandidatin anzutreten. Bislang haben die beiden Parteien aber niemanden gefunden. Als ziemlich sicher gilt, dass die Gruppe UfL, die mit 8 Mitgliedern im Stadtrat nach einer Abspaltung von der CDU vertreten ist, ebenfalls einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken wird.

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