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Bürgermeister verabschiedet 5 Ratsmitglieder mit viel Lob

Eine positive Bilanz zogen sowohl Karsten Hage wie auch die beiden Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD. Es sei stets vertrauensvoll zusammengearbeitet worden, hieß es unisono.

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Karsten Hage (von links) verabschiedete Gerd Einhaus, Lilli Miller, Georg Haupt, Frank Plaspohl und Michael Rolfes. Foto: Siemer

Karsten Hage (von links) verabschiedete Gerd Einhaus, Lilli Miller, Georg Haupt, Frank Plaspohl und Michael Rolfes. Foto: Siemer

Im Zeichen des Abschieds stand die letzte Sitzung des Rats der Gemeinde Lindern, die erstmals nicht im Ratssaal oder Corona-bedingt in der Aula des Schulzentrums stattfand. In den neuen, schmucken Saal der „Ratsklause“ hatten die Verantwortlichen nicht nur die Kommunalpolitiker, sondern auch die Mitarbeiter der Verwaltung, die Bezirksvorsteher sowie die Verantwortlichen von Schule, DRK und Feuerwehr eingeladen. Der Grund: Im Anschluss an die Sitzung sollte gemeinsam gegessen werden.

In seiner Rede hob Bürgermeister Karsten Hage die Bedeutung hervor, die die Kommune und damit ihre Vertreter als kleinste aber auch wichtigste politische Einheit haben. „Was Kommunen auf den Weg bringen, betrifft den Alltag der Menschen unmittelbar und konkret“, so Hage. Mehr Lebensqualität, mehr Bildung, eine bessere Infrastruktur, gleiche Chancen für alle oder ein Ausgleich der Interessen entstehe nicht von selbst: „Dazu bedarf es politischer Initiativen und eines verantwortungsbewussten Handelns.“

Abschied vom stellvertretenden Bürgermeister Haupt

Für ihr Engagement ganz in diesem Sinn dankte der Bürgermeister dann 5 Frauen und Männern, die sich entschieden hatten, bei der Kommunalwahl im September nicht wieder zu kandidieren. Er überreichte ihnen Urkunden und die Ehrengabe der Gemeinde:

"Ihr habt euch um Lindern, eure Heimatgemeinde, verdient gemacht", lobte Hage. Im Rat zu sein, das bedeute auch, für Andere, für die Gemeinschaft, Entscheidungen zu treffen. Um so wichtiger sei daher  das gute Verhältnis aller Ratsmitglieder untereinander. Die Zustimmung oft über Fraktionsgrenzen hinweg zu den allermeisten Punkten sei ein Zeichen der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit, betonte Hage.

Zu den „alten Hasen“ die sich entschlossen hatten, nicht wieder zu kandidieren, gehört Georg Haupt, der dem Rat 20 Jahre und damit 4 Perioden angehörte. Neben der Arbeit in diversen Ausschüssen auch zur Vorbereitung der Kulturwochen 2007 und 2011 war er seit 2011 Mitglied des Verwaltungsausschusses und seit 2013 stellvertretender Bürgermeister.  „Du hast dein Sachwissen und Können zum Wohl der Gemeinschaft eingebracht“, dankte ihm der Bürgermeister.

15 Jahre gehörten der Ratsvorsitzende Gerd Einhaus und Lilli Miller dem Rat an.  Sie war seit 5 Jahren Vorsitzende des Schulausschusses und hat in 2 Ausschüssen mitgearbeitet. Neben seiner Mitarbeit in den Ratsgremien sei Einhaus Vertreter Linderns im Zweckverband und im Heimatbund gewesen, zudem der engagierte Vertreter der Bauerschaft Auen-Holthaus, lobte Hage. Legendär seien seine Zitate zum Ende der Sitzungen.

Eine Periode haben Michael Rolfes aus Garen und Frank Plaspohl aus Marren dem Rat angehört. Sie hätten in den Ausschüssen mitgearbeitet und seien engagierte Vertreter ihrer Ortsteile gewesen, so Hage.

Fraktionssprecher loben konstruktives Klima

Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Kollmer-Heidkamp für die CDU und Heinz Robben für die SPD stellten in ihrer Bilanz die gute Zusammenarbeit und das konstruktive Klima in den Mittelpunkt.  Rat und Verwaltung hätten gut kooperiert. Der Kontakt zu den Gruppen und Einrichtungen in Lindern sei eng.

Komplimente habe sich aber auch Bürgermeister Hage verdient, sagte der CDU-Sprecher. 87 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen habe er im September auf sich vereinen können. „Hier spiegelt sich deine hervorragende Arbeit wider.“

„Wenn ihr Karsten Hage nicht nominiert hättet, dann hätten wir das getan“, meinte Robben. Ohne die Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit wäre die Entwicklung der Gemeinde mit den neuen Bau- und Gewerbegebieten, der Dorferneuerung oder dem Kindergarten „Thuiners Gaorn“ nicht möglich gewesen, so Robben.

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