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Bürgermeister lobt Solidarität der Dammer in der Krise

Bürgermeister Gerd Muhle blickt zum Jahreswechsel auf die vergangenen 12 Monate zurück. Trotz Pandemie habe man viel erreicht.

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Foto: H. Niehues

Foto: H. Niehues

Zum Ende dieses besonderen Jahres 2020 blickt Dammes Bürgermeister Gerd Muhle (CDU) zurück: Wie überall ist Corona auch in Damme das beherrschende Thema. "Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist", sagt Bürgermeister Gerd Muhle in seinem Rückblick. Dass viele Veranstaltungen nicht stattfanden und nun insbesondere der Dammer Carneval ausfällt, habe alle schwer getroffen. Muhle stellt aber fest, dass Corona auch gezeigt habe, was man schaffen kann: "Ich habe erlebt, dass die Dammer solidarisch sind und füreinander Verantwortung übernehmen."

Für den hart getroffenen Einzelhandel wurde mit Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Handel- und Gewerbeverein Damme (HGV) die Seite Gemeinsam-Damme.de ins Leben gerufen. Dort sind Angebote der Geschäfte, Gastronomie und Ehrenamtlicher gebündelt. Eine City-Managerin wird ab Januar für den HGV tätig werden und an Konzepten zur Stärkung des Einzelhandels arbeiten. Glücklicherweise habe es in Damme trotzdem keinen Stillstand gegeben. Die Sanierung der Turn- und der Schwimmhalle in der Marienschule sei abgeschlossen, ebenso wie die Arbeiten in der Realschule.

Das Thema Famila beschäftigt die Stadtverwaltung seit Jahren. Einen Fortschritt habe es hier mit der Einleitung eines neuen Bebauungsplanverfahrens gegeben. Die Vermarktung des Gewerbegebietes Südfelde sei sehr erfolgreich gewesen. Sämtliche Grundstücke seien vergeben. Auch die Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung Damme Ost wurden vorangebracht. So ist die Sanierung des Kirchenumfeldes in Rüschendorf fertig und die Sanierung des Umfeldes der Kirche und des Sportplatzes in Osterfeine werde im Frühjahr beendet sein.

Wichtig für die Dammer ist laut Muhle, dass die Digitalisierung und der Online-Zugang zur Verwaltung ausgebaut werden. Die Städte und Gemeinde im Kreis bauen dazu die Plattform "Kommune 365" weiter aus. Im Sommer hatte Muhle bekanntgegeben, dass er nicht mehr zur Wahl antritt. Nach 15 Jahren an der Spitze sei es Zeit für einen Wechsel.

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