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Bürger sollen bei wichtigen Projekten direkt mitentscheiden können

Die parteiunabhängige Wählerinitiative "Wir für Vechta" (WfV) geht mit neuen Ideen in die Kommunalwahlen. Die exakte Zahl der Kandidaten steht hingegen noch nicht fest.

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Wie viele Personen sich um ein Mandat im Vechtaer Stadtrat bewerben, wird sich voraussichtlich erst am Monatsende herausstellen. Symbolfoto: M. Niehues

Wie viele Personen sich um ein Mandat im Vechtaer Stadtrat bewerben, wird sich voraussichtlich erst am Monatsende herausstellen. Symbolfoto: M. Niehues

Die meisten Parteien stellen zuerst ihre Kandidatenlisten auf und gehen anschließend mit ihrem Wahlprogramm an die Öffentlichkeit. Bei der parteiunabhängigen Wählerinitiative "Wir für Vechta" (WfV) ist die Reihenfolge genau andersherum. Hier wird sich voraussichtlich erst am Monatsende herausstellen, wie viele Personen sich um ein Mandat im Vechtaer Stadtrat bewerben. Ihre Ziele haben Frank Hölzen und seine Mitstreiter derweil schon festgelegt.

"Wir möchten den Bürgern wie in den vergangenen 15 Jahren ein attraktives und bürgernahes Angebot zur Kommunalwahl unterbreiten, um eine echte und ehrliche Alternative anzubieten", kündigt Hölzen in einer Pressemitteilung an. Seine Initiative wolle die Interessen der Bürger weiterhin intensiv und zuverlässig vertreten.

Bürgerbeteiligung bei wichtigen kommunalen Projekten

An erster Stelle steht die Bürgerbeteiligung. Hierbei sei eine neue Form der Einbeziehung überfällig, und zwar die direkte Mitentscheidung der Bürger bei wichtigen kommunalen Projekten durch sogenannte Expertenräte. Auch über eine Teilverwendung der städtischen Finanzen soll die heimische Bevölkerung im Rahmen eines Bürgerhaushaltes direkt entscheiden können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Klima- und Umweltpolitik. Das Ziel: Klimaneutralität im öffentlichen Bereich Vechtas bis 2030. Die soll unter anderem durch den Ausbau von Photovoltaik auf städtischen Gebäuden geschehen. Zudem soll eine „maßvolle und ökologische Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten“ erfolgen.

"Wir für Vechta" unterstützt Oyther Interessengemeinschaft

Im schulischen Bereich unterstützt die Wählerinitiative die Forderung der Interessengemeinschaft "Unser schönes Oythe" für den Abriss der alten Sporthalle und einen multifunktionalen Ersatzbau. Perspektivisch müsse ebenfalls eine zusätzliche städtische Oberschule im Norden der Stadt errichtet werden.

Die Schülerbeförderung soll mit einem ökologischen und finanziellen Anreiz verbunden werden, um das Gedränge in den Bussen zu reduzieren. Auch die Schaffung von Waldkindergarten und Abenteuerspielplatz stehen auf der Agenda. Ein ganzheitliches Verkehrskonzept soll zur Gleichberechtigung von Auto- und Radfahrern sowie Fußgängern führen.

Abschließend verweist "Wir für Vechta" auf das Anliegen, die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen voranzutreiben: "Hierzu gehören ein stärkeres inklusives Freizeitangebot, die Gründung eines Beirates und vor allem die Vernetzung von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel einer inklusiven Zusammenarbeit."

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