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Bundestag verschärft Regeln in Schlachthöfen

Dumpinglöhne und Gammel-Unterkünfte sollen bald der Vergangenheit angehören. Jetzt muss nur noch der  Bundesrat zustimmen. Was sagen die Akteure im Oldenburger Münsterland?

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Werkverträge sind hier bald verboten: Viele Schlachthöfe müssen ihre Beschäftigungspraxis nun ändern. Symbolbild: dpa

Werkverträge sind hier bald verboten: Viele Schlachthöfe müssen ihre Beschäftigungspraxis nun ändern. Symbolbild: dpa

Als Reaktion auf massenhafte Corona-Fälle in deutschen Schlachthöfen hat der Bundestag am Mittwoch strengere Vorschriften für die Fleischindustrie beschlossen. Um Ausbeutung und riskante Arbeitsbedingungen zu verhindern, ist ab 2021 der Einsatz von Subunternehmen mit osteuropäischen Billiglohn-Arbeitern verboten. "Wir beenden organisierte Verantwortungslosigkeit, die sich über Werkverträge und Leiharbeit in dieser Branche breitgemacht hat", erklärte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Das Gesetz sieht allerdings weitreichende Ausnahmen für mittelständische Wurst- und Fleischwarenhersteller vor, um Auftragsspitzen - etwa in der Grillsaison - durch Leiharbeiter aufzufangen.

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