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BUND fordert mehr Tempo bei Klimaschutz

Nach BUND-Ansicht muss der Energieverbrauch im Bundesland drastisch gesenkt werden. Außerdem müsse der öffentliche Nahverkehr in Niedersachsen ausgebaut werden.

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Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch. Foto: dpa/Bein

Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch. Foto: dpa/Bein

Klimaschutz muss nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in der neuen niedersächsischen Landesregierung stärker vorangebracht werden. Entscheidende Schritte seien erforderlich, um in den kommenden 5 Jahren den Klimaschutz und die Bewahrung der biologischen Vielfalt in Niedersachsen voranzubringen, sagte Heiner Baumgarten, BUND-Landesvorsitzender, in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung.

Nach BUND-Ansicht muss der Energieverbrauch im Bundesland drastisch gesenkt werden. Es bedürfe einer Energieeffizienz-Offensive für private Haushalte, Unternehmen, Land und Kommunen. Die jährliche Sanierungsquote im Gebäudebestand müsse von derzeit 1 auf mindestens 2,5 Prozent bis 2035 angehoben werden. Auch denkmalgeschützte Gebäude müssten bei der energetischen Sanierung und Modernisierung einbezogen werden.

Der öffentliche Nahverkehr in Niedersachsen muss den Forderungen zufolge deutlich ausgebaut werden, damit jeder Ort im Bundesland von 5 Uhr morgens bis Mitternacht mindestens im Stundentakt erreichbar sei. Menschen mit geringem Einkommen, Schüler und Auszubildende sollen für maximal einen Euro am Tag den Nahverkehr nutzen können.

Eine neue Landesregierung müsse sich zudem für ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und 30 in der Stadt einsetzen. Die Landwirtschaft im Agrarland Niedersachsen müsse verstärkt ökologisch umgebaut werden und Moore wieder vernässt werden. Am 9. Oktober wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt.

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