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Bleibende Wahrheiten

Thema: Die Rüstungsausgaben weltweit steigen – In einem ersten Reflex mag man über immer höhere Gelder für Krieg und Militär erschrecken. Aber: Nur schlagkräftige Armeen schützen unsere Freiheiten.

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Alljährlich spricht die Nachrichtenwelt über die Statistik, welche die Militärausgaben der Länder der Welt auflistet. Immer ganz vorne: die USA.

In der Vergangenheit, als der oft vulgär-pazifistisch gesinnten deutschen Öffentlichkeit die militärische Stärke der USA ein Dorn im Auge war, galt die Statistik als Bestätigung eigener Bauchgefühle. Doch der russische Überfall auf die Ukraine lässt auch dieses Thema in einem anderen Licht erscheinen.

Russlands Rüstungshaushalt ist deutlich geringer als jener der USA oder Chinas. Trotzdem hat Moskau sein Nachbarland überfallen. Dass das größte Land der Erde dazu in der Lage war, liegt auch daran, dass der Westen – auch Deutschland – mit seinem Energiehunger Moskaus Imperialismus finanziert hat.

Wer Frieden will, muss sich für den Krieg rüsten

Die USA geben ungleich mehr Geld aus als Russland. Viele Dollar fließen in die militärische Entwicklung. Diese dient auch dazu, Militäroperationen in Richtung chirurgischer Präzision weiter zu entwickeln – und so große Verluste unter der Zivilbevölkerung wie unter eigenen Truppen zu vermeiden. Bombardements ganzer Städte sind vielleicht billiger als Präzisionswaffen, aber keineswegs humaner.

Das Geld, welches Washington in die Hand nimmt, kommt vielen Ländern zugute: Einmal, weil Washington auch sie beschützt mit Truppen und Atomsprengköpfen. Andererseits, weil amerikanische Entwicklungen später von vielen anderen Armeen gekauft werden – auch von der Bundeswehr.

Deshalb: Bei allem Erschrecken über Rüstungsausgaben bleibt doch wahr: Wer Frieden will, muss sich für den Krieg rüsten. Wir können froh sein, dass wir in dieser dunklen Zeit auf ein starkes Amerika an unserer Seite setzen können.

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