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Bewerbungsphase für Grundstücke in Garrel und Falkenberg startet

Gute Nachrichten für angehende Häuslebauer: Am 12. Februar startet die Bewerbungsphase für insgesamt 140 Bauplätze in Garrel und Falkenberg.

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Start der Bewerbungsphase: Ewald Bley (von links), Thomas Höffmann und Frank Langfermann freuen sich, so viele Baugrundstücke anbieten zu können. Foto: Hoff

Start der Bewerbungsphase: Ewald Bley (von links), Thomas Höffmann und Frank Langfermann freuen sich, so viele Baugrundstücke anbieten zu können. Foto: Hoff

Häuslebauer, aufgepasst: Am 12. Februar startet das zweimonatige Bewerbungsverfahren für die neuen Grundstücke in Garrel sowie in Falkenberg. Konkret geht es in Garrel um die Baugebiete "Zum Auetal" und "Hinterm Forde". Wer sich auf Grundstücke im Kernort bewirbt, muss sich zunächst nicht zwischen den beiden Baugebieten entscheiden.

"Interessenten sollen bis zum Schluss die Möglichkeit haben, sich ein entsprechendes Grundstück aussuchen zu können. Eine Bewerbung gilt dann sowohl fürs ‚Auetal‘ als auch für ‚Hinterm Forde‘", erklärt Kämmerer Frank Langerfmann. Schließlich spielten mehrere Faktoren eine Rolle bei der Grundstücksauswahl. "Für die einen ist Ortsnähe wichtiger, andere wollen gerne in unmittelbarer Nähe der Familie bauen oder hoffen auf eine Nachbarschaft mit Freunden."

In dem Baugebiet "Zum Auetal" entstehen 43 Bauplätze, 78 sind es "Hinterm Forde"

"Die Anfrage ist enorm", sagt Bürgermeister Thomas Höffmann. Er freut sich, dass die Gemeinde in kurzer Zeit sowohl im Ort als auch in allen Bauerschaften so viele Bauplätze anbieten kann. "Darauf sind wir wirklich stolz." Das nehme auch den Druck für die Bevölkerung. Viele hätten Angst, kein Grundstück zu bekommen. "Diese Sorge können wir den angehenden Häuslebauern nun größtenteils nehmen", so der Verwaltungschef. 

In dem Baugebiet "Zum Auetal" entstehen 43 Bauplätze, 78 sind es "Hinterm Forde". "Die Größen liegen etwa zwischen 550 und 750 Quadratmeter", berichtet Bauamtsleiter Ewald Bley. Die kleineren Grundstücksgrößen seien das Ergebnis der hohen Nachfrage. „Dadurch können wir mehr Bauplätze anbieten“, sagt Höffmann. Der Quadratmeterpreis werde sich zwischen 100 und 120 Euro einpendeln. Dass die Grundstücke immer teurer würden, liege an den höheren Kosten für die Erschließung und dem Landerwerb. Eine große Rolle spiele auch die Kompensation. Bedeutet: Ökologische Ausgleichsflächen sollen die Flächen durch Neubauten kompensieren. Das ist eine Art Wiedergutmachung an der Natur. Entsteht ein Neubaugebiet, werden die Kosten für Naturschutzauflagen im Regelfall von allen Bauherren getragen. Sie zahlen dafür beim Grundstückskauf.

Reservierungsgebühr wird erst fällig, wenn konkrete Auswahl des Grundstücks getroffen wurde

In Falkenberg entstehen 19 neue Bauplätze. Begonnen wird mit dem 1. Bauabschnitt ("Hoher Weg"), insgesamt sind es drei Bauabschnitte, die nach und nach erschlossen werden, um ein moderates Wachsen der Ortschaft zu gewährleisten. Das ist auch der Grund, warum in Beverbruch und Nikolausdorf zurzeit keine neuen Grundstücke angeboten werden. "Hier warten wir noch einige Jahre, bis die nächste Generation so weit ist, um zu bauen", sagt Höffmann. Die Grundstücke in Falkenberg fallen etwas größer aus als in Garrel. Langfermann hofft, dass die Gemeinde sie für weniger als 100 Euro anbieten kann. Als Nächstes gehen dann Petersfeld und Varrelbusch in die Bewerbungsphase. 

Wann die Häuslebauer den ersten Spatenstich setzen können, ist noch unklar. "Wir gehen davon aus, dass im Sommer feststeht, wer welches Grundstück bekommt. Wahrscheinlich kann dann zum Ende des Jahres mit dem Bau begonnen werden. Das hängt aber mit der Erschließung zusammen und mit der Frage, welche Firmen wir hierfür gewinnen können", sagt Ewald Bley. Ergänzend fügt Frank Langfermann hinzu: "Wenn die neuen Eigentümer im Sommer wissen, wie ihr Grundstück zugeschnitten ist, haben sie ausreichend Zeit, um in eine intensive Planungsphase zu gehen." Wichtig ist es dem Kämmerer zu betonen, dass die Reservierungsgebühr in Höhe von 1000 Euro erst dann fällig wird, wenn eine konkrete Auswahl des Grundstücks getroffen wurde. 

Die Grundstücksvergabe läuft über ein Punktesystem, bei Punktegleichheit wird gelost. Punkte gibt es etwa dafür, wie lange man in der Gemeinde Garrel wohnt, ob man sich als Einzelperson, als Paar oder Familie mit minderjährigen Kindern bewirbt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist erstellt die Gemeinde eine Liste aller Bewerber in Reihenfolge der Gesamtpunkte. Hieraus ergibt sich dann die Vorschlags- beziehungsweise Auswahlliste möglicher Grundstückskäufer als Vorschlag für die Entscheidung des Gemeinderates. Der Antrag für ein Baugrundstück ist zu finden auf der Website der Gemeinde Garrel: www.garrel.de.

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