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Behörden melden 6729 Corona-Neuinfektionen und 217 neue Todesfälle

An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Im Oldenburger Münsterland entwickelt sich das Geschehen höchst unterschiedlich.

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Foto: dpa/Hildenbrand

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Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 6729 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 217 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekannt gibt.

Vergangenen Montag hatte das RKI 7141 Neuinfektionen und 214 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Allerdings waren die Daten aus Rheinland-Pfalz zu diesem Zeitpunkt nur unvollständig übermittelt worden. Gleichzeitig ist am Montag allerdings auch mit geringeren Zahlen zu rechnen, weil am Wochenende weniger getestet wird. An diesem Sonntag lagen die vom RKI gemeldeten Infektionszahlen noch doppelt so hoch. 

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (7-Tagesinzidenz) lag laut RKI am Morgen für das gesamte Bundesgebiet bei 111,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Für Niedersachsen hat das RKI eine Inzidenz von 84,5 errechnet.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.141.665 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 25.01., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 52.087. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.823.500 an.

Der bundesweite 7-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,01 (Vortag ebenfalls 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab – im Umkehrschluss bedeutet ein Wert über 1, dass die Zahl der Infizierten weiterhin steigt. Der R-Wert gibt deshalb wichtige Auskunft über die aktuelle Situation.

Die Zahlen für das Oldenburger Münsterland

Das Infektionsgeschehen entwickelt sich regional weiterhin höchst unterschiedlich. Das zeigt sich bereits im Oldenburger Münsterland. Für den Landkreis Vechta hat das RKI am Montag eine 7-Tagesinzidenz von 52,5 errechnet. Am Sonntag lag der vom RKI errechnete Wert noch bei 58,8. Es zeigt sich weiter ein Abwärtstrend bei den Neuinfektionen. Am Sonntag meldete der Landkreis lediglich 8 nachgewiesene Neuinfektionen – da waren allerdings auch eine Kita und Schule betroffen.

Im Landkreis Cloppenburg ist die Inzidenz am Montag wieder angestiegen. Hier hat das RKI 140,6 Neuinfektion je 100.000 Einwohner binnen einer Woche errechnet. Am Sonntag lag der vom Institut ermittelte Wert noch bei 134,2. Dafür sorgen weiterhin hohe Zahlen von Neuinfektionen: Am Sonntag hatte der Landkreis 31 und am Sonntag 50 neue Fälle gemeldet.

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