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Bauleitplanverfahren für den Ausbau der Industriestraße ist gestartet

In rekordverdächtigem Tempo handelten die Holdorfer Politiker diesen Tagesordnungspunkt ab. Dabei sind noch viele Details zu klären.

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Unübersehbar: Auf der Industriestraße gibt es etliche Straßenschäden. Weshalb dort nur noch Tempo 60 erlaubt ist – statt ursprünglich Tempo 100.  Foto: Böckmann

Unübersehbar: Auf der Industriestraße gibt es etliche Straßenschäden. Weshalb dort nur noch Tempo 60 erlaubt ist – statt ursprünglich Tempo 100. Foto: Böckmann

Es war eine rekordverdächtig kurze Ratssitzung, aber trotzdem kein neuer Sitzungsrekord: In nur 8 Minuten ging das jüngste Treffen des Holdorfer Gemeinderates über die Bühne. Die Politiker leiteten einstimmig und ohne Aussprache das Bauleitplanverfahren für den Ausbau der Industriestraße in die Wege.

Zur Erinnerung: Der Rat gab der Verwaltung den Auftrag, den Ausbau der ramponierten Industriestraße von jetzt 6,50 Metern auf 8 Meter voranzutreiben. Die Verwaltung plant, bis zur Ratssitzung am 13. Dezember alle Unterlagen vorlegen zu können. Mit einem dann positiven Ratsbeschluss wäre dadurch zumindest die Baureife erreicht. Bis dahin sind allerdings noch etliche Fragen und komplizierte Details zu klären.

Holdorf wartet auf Post von der EWE

Ein Beispiel? Die Gashochdruckleitung, die in Handorf in Richtung Kreisel im südlichen Bereich der Industriestraße verläuft. Diese darf laut einer mündlichen Antwort des Versorgers EWE bei einem Ausbau der Ortsumgehung nicht mit einer Fahrbahn überbaut werden, wohl aber mit einem Geh- und Radweg. Weshalb das Planungsbüro vorgeschlagen hatte, den Geh- und Radweg von Norden nach Süden zu verlegen. Die Gemeinde wartet hier noch auf eine schriftliche Antwort des Unternehmens.

Sobald diese vorliegt, möchte die Verwaltung Gespräche mit CDU-Ratsherr Dirk Schwertmann führen, dessen Hof in Handorf an der Industriestraße liegt – womit ein zweites großes Problem genannt ist. Denn die Sichtverhältnisse für Schwertmanns Lkw und Traktoren, die auf die Industriestraßen fahren, sind jetzt schon schlecht. Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug brachte daher eine mögliche Verlagerung der Fahrbahn ins Spiel.

Der Rat legte daher in der vorherigen Sitzung fest: Sollte die Industriestraße verschwenkt werden müssen, dann nur in südliche Richtung. Und: Der Abstand der Fahrbahnkante zu den Ställen vom Hof Schwertmann soll bei einer Breite von 4,41 Metern bleiben.

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