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Bas: Dankbar, dass Kimmich Debatte angestoßen hat

Mit seinem öffentlichen Bekenntnis, sich nicht impfen lassen zu wollen, hat Nationalspieler Kimmich Kritik auf sich gezogen. Doch der Debatte kann Bundestagspräsidentin Bas auch etwas Gutes abringen.

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Bärbel Bas (SPD) spricht nach ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin bei der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags. Foto: dpa/Nietfeld

Bärbel Bas (SPD) spricht nach ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin bei der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags. Foto: dpa/Nietfeld

Die neue Bundestagspräsidentin Bärbel Bas erhofft sich von der Impf-Debatte um Joshua Kimmich auch positive Effekte.

Sie sei dem Nationalspieler des FC Bayern München "sogar dankbar, dass er die Debatte über Langzeitfolgen der Impfungen vor dem Winter noch einmal angestoßen hat", sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer "Rheinischen Post". An diesem Beispiel sollten Politiker und Wissenschaftler stärker Gerüchte von Langzeitschäden aufklären.

"Vielleicht lassen sich dann noch mehr Menschen von einer Impfung überzeugen, bevor sie von der vierten Welle erwischt werden, die jetzt rollt. Insofern kommt die Äußerung von Joshua Kimmich aus meiner Sicht zum richtigen Zeitpunkt"Bärbel Bas, Bundestagspräsidentin

"Vielleicht lassen sich dann noch mehr Menschen von einer Impfung überzeugen, bevor sie von der vierten Welle erwischt werden, die jetzt rollt. Insofern kommt die Äußerung von Joshua Kimmich aus meiner Sicht zum richtigen Zeitpunkt", sagte die bisherige Gesundheitspolitikerin Bas.

Kimmich hatte am 23. Oktober nach dem 4:0 der Bayern gegen Hoffenheim eingeräumt, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Kritik zur Folge. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht", hatte der 26 Jahre alte Nationalspieler erklärt. Sie treffe sich "gerne mit Joshua Kimmich auf einen Kaffee", sagte Bas und betonte: "Um es klar zu sagen: Trotz millionenfacher Impfungen gibt es keine Hinweise, die auf Langzeitschäden hindeuten."

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