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Barßeler Rat setzt auf Richtfunk

Ein Unternehmen aus dem Emsland plant hierfür den Bau von 5 Masten. Damit wäre eine Versorgung mit 5G-Technologie möglich.

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Schnelles Internet: Durch die Aufstellung von Richtfunkmasten treibt Barßel den digitalen Ausbau voran. Foto: Passmann

Schnelles Internet: Durch die Aufstellung von Richtfunkmasten treibt Barßel den digitalen Ausbau voran. Foto: Passmann

Gleich 2 Technologien für den Breitbandausbau wurden in der Sitzung des Rates der Gemeinde Barßel vorgestellt. Mittels Richtfunk könnten auch abgelegene Häuser erreicht werden. Die Bürgerfraktion (BFB) hatte beantragt, die Gemeinde solle dafür Sorge tragen, dass die Infrastruktur hinsichtlich des Datentransfers verbessert wird.

Sowohl die Deutsche Glasfaser und die Emsland Tel Net (ETN) Group stellten ihre Produkte vor. Während das Glasfaser-Unternehmen sich zur Aufgabe gemacht hat, die ländlichen Regionen mit „ultraschnellen“ Glasfaserleitungen zu versorgen, möchte die ETN Group aus dem Emsland die Gemeinde Barßel mit Richtfunk ausrüsten. Dafür sind 5 Masten notwendig. 5 Standorte jeweils in den Gemeindeteilen hat die Firma dafür schon ausfindig gemacht. Damit wäre eine Versorgung mit 5G-Technologie möglich.

Für den Rat hörte sich das plausibel an. Er sprach sich dafür aus, den Ausbau durch Richtfunk weiterzuverfolgen. Das emsländische Unternehmen wird nun dazu die entsprechenden Fachbehörden einschalten.

Weitere Beschlüsse:

  • Beschlossen wurde die Einführung einer digitalen Einwohnerfragestunde. Dazu erforderlich war die Änderung der Geschäftsordnung.
  • Damit die Einwohner Barßels in Zukunft nicht tiefer bei der Abwasserbeseitigung in die Geldbörse greifen müssen, stellt der zuständige Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband (OOWV) beim Abwasserentgelt auf das öffentlich-rechtliche Gebührenrecht um. Ansonsten wäre auf das Entgelt ab 2023 die Umsatzsteuer gekommen. Das hätte eine Verteuerung von rund 10 Prozent bedeutet. Die Gemeinde hatte 2004 die Abwasserbeseitigung auf den OOWV übertragen und musste daher eine Ergänzungsvereinbarung abschließen.
  • Grünes Licht gab es für die Sanierung der Paddel- und Pedalstation sowie für den Wohnmobilstellplatz.
  • Über einen Zuschuss von 2.775 Euro kann sich der Ruderverein freuen.

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