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Barßeler Ortskern soll schöner werden

Die Gemeinde ist jetzt im Städtebauförderprogramm  des Landes. Das bedeutet:  Bis 2032 kann der Ort mit Fördermitteln umfangreiche Baumaßnahmen umsetzen. Der Bürgermeister hofft auf viel Beteiligung.

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Kein schöner Anblick: Derartige Leerstände von  Geschäften könnten im Ortskern von  Barßel durch das Förderprogramm begleitet werden. Foto: M. Passmann

Kein schöner Anblick: Derartige Leerstände von Geschäften könnten im Ortskern von Barßel durch das Förderprogramm begleitet werden. Foto: M. Passmann

Um die Ortsmitte in Barßel attraktiver zu gestalten, ist die Gemeinde Barßel in das Städtebauförderprogramm "Erneuerungsmaßnahmen Barßeler-Orstmitte" für Privateigentümer des Landes aufgenommen werden.

Barßels Ortsmitte ist somit ein Sanierungsgebiet. Damit die Eigentümer in den Genuss der Zuschüsse kommen können, verabschiedete der Rat der Gemeinde Barßel jetzt entsprechende Förderrichtlinien. Somit können in den kommenden 8 bis 10 Jahren umfangreiche Bau- und Ordnungsmaßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich im Stadtumbaugebiet umgesetzt werden, berichtete Bürgermeister Nils Anhuth. "Wir hoffen, dass die Bürger davon rege Gebrauch machen. In erster Linie geht es bei dem Projekt darum, das Ortsbild zu verbessern." Dazu gehören beispielsweise leer stehende Gebäude. Auch Fassaden, Türen, Fenster oder Schaufensterfronten können mit Fördermittel erneuert werden.

Einschränkung: Nur bestimmte Straßen und Gebiete liegen im Fördergebiet

"Wir hoffen, dass durch dieses Programm eine langfristige Verbesserung der aktuellen Situation im Ortskern erreicht wird. Es wäre wünschenswert, wenn sich eine Erweiterung des Sanierungsgebietes um die Ammerländer und Friesoyther Straße realisieren lasse", wünscht sich Hannes Coners (Grüne). Bisher liegen diese beiden Straßen nicht im Sanierungsgebiet. Bürgermeister Anhuth sieht dahin gehend allerdings geringe Chancen: Die Gemeinde sei gerade erst in das Förderprogramm aufgenommen worden. Dieses Gebiet habe sich aus der Voruntersuchung herauskristallisiert. So sei auch der ZOB mit in das Sanierungsgebiet genommen worden. "Jetzt die Gebietskulisse zu erweitern, ist nicht zielführend", erklärte Barßels Bürgermeister.

Joachim Dahlke (Gruppe CDU/FDP) wünscht sich, dass noch der Mühlenbereich in das Sanierungsgebiet einfließen könnte. "Damit könnten Anreize für die künftige Nutzung des Müllerhauses für private Investoren gegeben werden", hofft Dahlke. Für ihn sei das gesamte Städtebauförderprogramm ohnehin viel zu bürokratisch. Auch die Neugestaltung der Ampelanlage im Kreuzungsbereich werde nicht gefördert, da sie nicht ins Sanierungskonzept falle.

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