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Bakumer Politik beschäftigt sich mit Westfleisch-Plänen

Kommende Woche steht das Thema Westfleisch (erneut) auf der Tagesordnung des Planungs- und Wirtschaftsausschusses. Die Sitzung findet bei Hönemann in Vestrup statt.

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Will Kapazitäten erhöhen: Westfleisch möchte seinen Standort in Bakum stärken. Foto: C. Meyer

Will Kapazitäten erhöhen: Westfleisch möchte seinen Standort in Bakum stärken. Foto: C. Meyer

Aller guten Dinge sind drei, so eine alte Redewendung. Zuerst im November, dann im Januar – in Bakum gibt es nun den dritten Anlauf, die Westfleisch-Pläne zum Thema der Politik zu machen. Am Donnerstag (10. März) stehen die Erweiterungspläne des Unternehmens auf der Tagesordnung des Planungs- und Wirtschaftsausschusses. Die Sitzung findet ab 18 Uhr im Gasthof Hönemann in Vestrup statt.

Zuletzt hätten sich die Bakumer Lokalpolitikerinnen und -politiker im Januar mit der Thematik beschäftigen wollen, doch dieser Tagesordnungspunkt wurde gestrichen, da das Gewerbeaufsichtsamt Westfleisch darum gebeten hatte, das Geruchs- sowie das Lärmgutachten zu überarbeiten. Liegt das demzufolge jetzt vor? Noch nicht, wie Bürgermeister Tobias Averbeck auf Nachfrage wissen lässt. Er hofft, dass dies zeitnah geschieht, sodass sich alle Beteiligten auf die Sitzung gut vorbereiten können. Nur dann gebe es Aussicht auf politische Entscheidungen am kommenden Donnerstag.

In Vestrup genug Platz für alle Interessierten

Nichtsdestoweniger werden Westfleisch-Vertreter am Donnerstag bei Hönemann in Vestrup die Erweiterungspläne vorstellen. Die Ausschusssitzung wurde dorthin verlegt, da mit mehreren Zuhörerinnen und Zuhörern – vor allem aus der Nachbarschaft von Westfleisch an der Harmer Straße – gerechnet wird. Zudem habe die Verwaltung Corona-Regeln beziehungsweise Lockerungen nicht erahnen können, sagt Averbeck. So werde Interessierten auf jeden Fall genug Raum gegeben.

Westfleisch hat beim staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg die Erteilung einer Genehmigung „zur wesentlichen Änderung einer Anlage zum Schlachten von Rindern“ beantragt. So soll unter anderem die Schlachtkapazität von 220 Tonnen (bei einem Lebendgewicht von 400 Kilogramm pro Tier) pro Tag auf 630 Tonnen (bei einem Lebendgewicht von 700 Kilogramm pro Tier) pro Tag erhöht werden. Weiterhin beantragt das Unternehmen die Änderung der Betriebszeiten. An bis zu 26 Wochen im Jahr soll der Betrieb als Zwei-Schicht-Betrieb geführt werden. Westfleisch plant weiterhin eine Erweiterung der Rinderhälftenkühlhäuser, die Kältetechnik soll angepasst werden. Die Werkstatt soll aus dem Kellerbereich in den Bereich der ehemaligen Schweineschlachtung verlagert und in nord-nordöstlicher Richtung soll eine Lärmschutzwand errichtet werden.

Einige Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Bakumer Grünen kritisierten bereits diese Pläne.

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