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Ausschuss spricht sich für Schutzanstrich für Schule aus

50.000 Euro kostet die Hydrophobierung des Altbaus der Gerbertschule. Für die Dachsanierung des Visbeker Bauhofs werden zudem 75.000 Euro fällig.

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Bekommt einen neuen Schutzanstrich für die Fassade: die Visbeker Gerbertschule. Foto: Heinzel

Bekommt einen neuen Schutzanstrich für die Fassade: die Visbeker Gerbertschule. Foto: Heinzel

In seiner jüngsten Sitzung hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Visbek einstimmig die Entscheidung gefällt, das Dach des Bauhofes für 75.000 Euro zu sanieren und die Hydrophobierung des Altbaus der Gerbertschule für 50.000 Euro durchzuführen. Hydrophobierung bedeutet in diesem Falle ein Schutzanstrich der Fassade. Dies wurde das letzte Mal 2011 gemacht.

Notwendig ist diese Maßnahme, da während der Sanierung der Schule (2008 bis 2010) festgestellt wurde, dass in der Vergangenheit am Innenbereich der Außenwand sowie an den Fensteranschlüssen Feuchtigkeit in das Gebäude von außen eingedrungen war. Durch die nachträglich eingebaute Innendämmung der Außenwand besteht die Gefahr, dass es in Teilbereichen zu einer erheblichen Durchfeuchtung der Außenwand kommt und diese Feuchtigkeit nicht mehr ordnungsgemäß abtransportiert und reguliert werden kann. Die neue Innendämmung der Außenwand sowie das Verblendmauerwerk selbst würden auf Dauer Schaden nehmen. Zudem kann unter ungünstigen Umständen die Entstehung von Schimmel nicht ausgeschlossen werden. Das Ganze soll durch die Hydrophobierung verhindert werden.

Bauhof Visbek wurde 1991 errichtet

Die Dacherneuerung des Bauhofes bedeutet, die vorhandenen asbesthaltigen Zementwellplatten durch neue Stahltrapezbleche zu ersetzen. Allein für die Entsorgung der Asbestplatten belaufen sich die Kosten auf 35.000 Euro. "Das ist der teuerste Posten", so Baumamtsleiter Karl-Josef Klossok.

In der Sitzungsvorlage begründet die Gemeinde die Maßnahme folgendermaßen: Der Bauhof Visbek wurde 1991 durch umfangreiche Umbauarbeiten eines ehemaligen Stallgebäudes errichtet. Mittlerweile seien erhebliche Schäden am Dach zu erkennen. Kleinere Dachreparaturen wurden in den letzten Jahren immer wieder durchgeführt, seien jedoch nicht mehr ausreichend, da die vorhandene Dämmung erste Feuchtigkeitsschäden aufweise. Nach Gesprächen mit verschiedenen hiesigen Dachdeckern seien Reparaturen aufgrund von Einsturzgefahr in Teilbereichen nicht mehr durchzuführen. Eine umfangreiche Sanierung sei somit erforderlich.

Beide Entscheidungen müssen noch vom Rat der Gemeinde Visbek am 13. Juli bestätigt werden.

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