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Ausschuss möchte Doppelhäuser ermöglichen

Die Planungspolitiker befassen sich mit dem Dorfgebiet Auf dem Kirchesch in Osterfeine und plädieren für eine  Planänderung. Sie beraten außerdem über den Bebauungsplan Kösterberndstraße.

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Symbolfoto: Lammert

Symbolfoto: Lammert

Insgesamt 8 Wohnungen auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern: So könnte, wenn sich der Rat bei seiner kommenden Sitzung einer Empfehlung des Planungs- und Umweltausschusses  anschließt, ein Teil der Bebauung im neuen Dorfgebiet Auf dem Kirchesch in Osterfeine aussehen. Der Ausschuss votierte jetzt jedenfalls dafür, die erste Änderung des Bebauungsplanes Auf dem Kirchesch auslegen. Träger öffentlicher Belange wie Behörden und Bürger sollen zur neuen Planung Stellung nehmen.

Der Planungsamtsmitarbeiter Klaus Hanneken präsentierte den Politikern den von 3 Entwürfen, auf den sich ein Arbeitskreis des Rates verständigt hatte. Er sieht vor, auf einer westlich von der Zufahrt ins Gebiet, unmittelbar neben dem Regenrückhaltebecken gelegenen Fläche den Bau von 4 Doppelhäusern mit den Maßen von 7 mal 10 Metern je Haushälfte zu erlauben.

In jeder Haushälfte soll sich eine Wohnung befinden. Das ermögliche jedem Bewohner die Nutzung des Gartens, sagte Klaus Hanneken. Jeder Wohnung vorgelagert sein soll ein Doppelcarport.

Vom Tisch scheinen damit 2 andere Vorschläge zu sein. Der eine sah eine Doppel- oder Reihenhausbebauung mit Doppelgaragen an den nördlichen Grundstücksenden vor; der andere eine Bebauung, bei der die beiden Gebäudereihen nicht parallel zur Erschließungsstraße stehen, sondern zum Regenrückhaltebecken.

Einen Schritt weiter ist die Stadt beim Bebauungsplan Kösterberndstraße

SPD-Ratsherr Bernd Kessens merkte an, eigentlich sei es das Ziel der Politiker gewesen, eine verdichtete Bebauung hinzubekommen. Dazu sagte der Ausschussvorsitzende Bernd Markus von der CDU, dem Ziel kämen 8 Wohnungen auf rund 2.500 Quadratmetern sehr nahe. Sein Parteifreund Alois Enneking erklärte, eine Nachverdichtung sei vor allem da gewünscht, wo schon eine Bebauung vorhanden sei. Beim Gebiet Auf dem Kirchesch handele es sich jedoch um ein Dorfgebiet.


Einen Schritt weiter ist die Stadt beim schon länger diskutierten Bebauungsplan Kösterberndstraße gekommen. Susanne Heine vom Plankontor Städtebau Oldenburg stellte dem Ausschuss nach mehreren Gesprächen mit allen Beteiligten einen Entwurf vor, den die Stadt in ein verkürztes öffentliches Auslegungsverfahren geben will, damit sich die Träger der öffentlichen Belange, aber auch Bürger noch einmal äußern können. Der Wunsch der Verwaltung sei es, dass der Rat den Bebauungsplan im Dezember als Satzung beschließe, sagte Rolf Mähler, der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen.

Der Entwurf sieht jetzt vor, dass im Plan ein 5 Meter breiter Krautsaum zwischen der Wallhecke und den versiegelten Flächen der ehemaligen Hofstelle Kessing ausgewiesen wird, der nicht bebaut werden darf. Er soll bepflanzt werden, um die Wurzeln der Bäume der Wallhecke noch besser zu schützen.

Neu ist, dass es erlaubt sein soll, die an den Krautsaum grenzende Versiegelung zu erneuern. Zunächst war hier ein 10 Meter breiter Schutzstreifen angrenzend an den Krautsaum vorgesehen. Verboten ist es aber, in dem Bereich Abgrabungen und Aufschüttungen vorzunehmen oder Gebäude zu errichten, weil das die Baumwurzeln schädigen würde, hieß es weiter.

Diese Regelung sei richtig, weil so zum Beispiel die Familie Kessing die eine Zufahrt zu ihrem Grundstück dauerhaft behalten könne. Andernfalls hätte sie die irgendwann aufgeben müssen, weil es verboten wäre, sie zu sanieren, hieß es.

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