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Auch Osnabrück erlässt Wässerungsverbot am Nachmittag

Zwischen 12 und 18 Uhr: Bis Ende September dürfen am Nachmittag Grünflächen, Sportanlagen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen nicht bewässert werden. Das hat der Landkreis Osnabrück verboten.

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Ausgenommen seien unter anderem Gartenbaubetriebe, die ihre Topfpflanzen mit Mikro- und Tröpfchenbewässerung auch in der Mittagshitze feucht halten müssten. Foto: dpa / Weihrauch

Ausgenommen seien unter anderem Gartenbaubetriebe, die ihre Topfpflanzen mit Mikro- und Tröpfchenbewässerung auch in der Mittagshitze feucht halten müssten. Foto: dpa / Weihrauch

Wegen der niedrigen Grundwasserstände verbietet der Landkreis Osnabrück bis Ende September die Beregnung von Grünflächen, Sportanlagen sowie land- und forstwirtschaftlichen Flächen während der Nachmittagsstunden. Das Verbot gilt bis Ende September. Zwischen 12 und 18 Uhr verdunste gerade bei sommerlichem Wetter ein Großteil des Beregnungswassers ungenutzt, teilte der Landkreis am Dienstag mit.

Ausgenommen seien Gartenbaubetriebe, die ihre Topfpflanzen mit Mikro- und Tröpfchenbewässerung auch in der Mittagshitze feucht halten müssten. Auch das Gießen von Balkonblumen mit der Gießkanne am Nachmittag sei weiter erlaubt. In der Landwirtschaft werde der Verzicht aufs nachmittägliche Beregnen ohnehin beachtet, hieß es.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatte vor zwei Wochen seinen aktuellen Grundwasserbericht vorgelegt. Demzufolge wurden die historisch niedrigen Grundwasserstände aus den Dürrejahren 2018 und 2019 an einigen Messstellen in diesem Jahr noch einmal unterboten.

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