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Antrag abgelehnt: Kein Minigolf im Mehrgenerationenpark

Die Ratsgruppe SPD/Linke scheitert mit ihrem Vorhaben schon im Fachausschuss, denn CDU, FDP und Zentrum sprachen sich dagegen aus. Die Stadtkonzeption 2025 sah allerdings eine Anlage vor.

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Antrag abgelehnt: Im Mehrgenerationenpark wird es vorerst keine Minigolf-Anlage geben. Foto: Schlömer

Antrag abgelehnt: Im Mehrgenerationenpark wird es vorerst keine Minigolf-Anlage geben. Foto: Schlömer

Mit ihrem Antrag für eine Minigolf-Anlage im Mehrgenerationenpark oder im Stadtpark ist die Gruppe SPD/ Linke im Fachausschuss bei 6:7-Stimmen gescheitert. CDU, FDP und Zentrum sprachen sich dagegen aus.

Eine Begründung für den Antrag sah die SPD in der Stadtkonzeption 2025. Diese sei vor vielen Jahren von allen Parteien und der Stadtverwaltung mitgetragen worden und dort hatte sich der Rat der Stadt für die Einrichtung einer Minigolfanlage ausgesprochen. „Dies wurde als eine sinnvolle Ergänzung des Freizeitangebots in Cloppenburg gesehen“, heißt es in dem Antrag.

SPD: Anlage würde allen Generationen zugute kommen

Jan Oskar Höffmann (SPD) sah den Mehrgenerationenpark als einen guten Standort an. Demnach würde eine solche Anlage allen Generationen zugutekommen und den Tourismus-Standort Cloppenburg aufwerten. Aufgrund der geringen Kosten und des positiven Effekts sei die Einrichtung sowohl sozial- als auch familienpolitisch sinnvoll. Man habe diese Idee bereits vorher schon gehabt, wollte damals aber noch den Abschluss des dritten Bauabschnittes abwarten.

Ob eine Bewirtschaftung sinnvoll sei, sollte später beraten und entschieden werden. Es sei auch denkbar gewesen, diese Anlage unentgeltlich zur Verfügung zu stellen und lediglich an ausgewählten Örtlichkeiten Schläger und Bälle zu verleihen oder zu vermieten. Höffmann nannte den Jugendtreff im Mehrgenerationenpark sowie den Einzelhandel in der Innenstadt oder das Bürgeramt als Möglichkeiten.

Foto: SchlömerFoto: Schlömer

Auf wenig Zustimmung stieß der Antrag bei Jörg Abromeit (FDP), der die Einrichtung nicht als Aufgabe der öffentlichen Hand sieht. „Der Bau einer solchen Anlage ist Aufgabe eines Privatinvestors.“ Auch Manfred Bahlmann von der CDU zeigte sich zurückhaltend: „Wir würden gerne erst einmal das Spielplatzkonzept abwarten.“ Es sei zwar eine gute Idee, aber auch der Standort sei fraglich.

Höffmann hielt dagegen, dass die SPD/Linke eine Minigolf-Anlage nicht als Teil der Spielleitplanung sehe. Dies sei ein eigenständiges Projekt und bei der Stadtkonzeption ein Wunsch aller Beteiligten gewesen. „Wir halten das weiterhin für sinnvoll und richtig. Und man muss nicht alles privatisieren, das machen wir bei Spielplätzen ja auch nicht.“ Die Stadt solle und müsse Freizeitangebote für die Bürger vorhalten. „Das werden wir uns in Zukunft nicht mehr leisten können“, entgegnete Abromeit.

Offenbar hatte die SPD mit dem Ergebnis gerechnet. "Jedenfalls solle man den Blick auf die Chancen einer solchen Idee richten, statt diese sofort kleinzureden“, teilte die Fraktion bereits im Vorfeld mit.

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