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Ampel in Höltinghausen sorgt für Gesprächsstoff

Anwohner wünschen sich eine Installation an der Kirchstraße. Dann müsste die Kreuzung aber mit einer Vollampel ausgerüstet werden und dafür reichen die Verkehrszahlen bei weitem nicht.

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Noch ist die Ortsdurchfahrt nicht fertiggestellt. Die Ampeln an der Kreuzung stehen aber bereits. Foto: Thomas Vorwerk 

Noch ist die Ortsdurchfahrt nicht fertiggestellt. Die Ampeln an der Kreuzung stehen aber bereits. Foto: Thomas Vorwerk 

In Form einer Video-Konferenz hat der Höltinghauser CDU-Ortsverband seine jüngste Versammlung veranstaltet und dabei neben örtlichen Themen auch Aktuelles aus der Gemeindepolitik angesprochen.

Zugeschaltet war auch Ansgar Meyer, Baudezernent des Landkreises Cloppenburg, der über die Straßenbaumaßnahme in Höltinghausen berichtete.   Verschiedene Faktoren, unter anderem unvorhersehbare Mehrarbeiten bei der Leitungsverlegung und die Corona-Pandemie, hätten zu unerwünschten Verzögerungen geführt. Ende Mai werde mit der Fertigstellung gerechnet.

Installation war bereits ein Zugeständnis

Die neuen Ampeln an der Hauptkreuzung sorgen derweil im Ort für Gesprächsstoff. Die Ampelpaare sind so installiert, dass sie jeweils nördlich und südlich der Achse Kirchstraße/Mühlenstraße die Hauptstraße kreuzen. Dies sei schon ein Zugeständnis gewesen, sagt Ansgar Meyer auf Nachfrage. Die Verkehrszahlen hätten solche Dunkelampeln nicht hergegeben. Planungs- und Installationskosten würden deshalb auch von der Gemeinde Emstek getragen. Der bisweilen zu hörende Wunsch, auch die Kirchstraße mit einer Ampel zu versehen, hätte eine Vollampel erforderlich gemacht, so Meyer, was die Verkehrszählungen erst recht nicht hergegeben hätten.

Ratsherr Thomas Wessels berichtete aus der aktuellen Ratsarbeit und verwies auf die Um- und Erweiterungsarbeiten am Kindergarten sowie den Bau der Mensa an der Grundschule als beherrschende Themen. Nach Abschluss der Bauarbeiten am Kindergarten soll das Jugendheim wieder zurückgebaut werden, sodass dieses wieder durch die verschiedenen Vereine genutzt werden kann.

Bettina Lager und Bernard Richter hören auf

Wessels wird sich im September wieder zur Wahl stellen, zwei langjährige Ratskollegen, Bettina Lager und Bernard Richter, werden hingegen nicht wieder kandidieren. Man sei auf der Suche und in guten Gesprächen mit potenziellen Nachfolgern, erklärte Volker Deselaers, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, im Gespräch mit der Redaktion. Weitere Menschen, die im Rahmen der Ratsarbeit die Politik für die Gemeinde mitgestalten wollen, können sich bei ihm melden.

Impfungen gehen zügig voran 

Emsteks Bürgermeister Michael Fischer berichtete über die aktuell laufenden Vorhaben und Projekte. Die Impfungen hätten Priorität und gingen – in Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffs – zügig und reibungslos voran. Darüber hinaus ging Fischer auf den einstimmig beschlossenen Haushalt und weitere Themen, wie Flächenerwerb, Bauland, die weiter positive Entwicklung des Ecoparks und den Ausbau der Baumweg­straße ein.

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