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Ampel an Rechterfelder Straße soll für mehr Sicherheit sorgen

Bei der neuen Seniorenwohnanlage soll es eine Bedarfsampel geben. Außerdem sprachen sich die Bauausschussmitglieder für die dezentralen Lüftungsanlagen in den Grundschulen und Kindergärten aus.

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Grünes Licht von der Politik: An der Rechterfelder Straße soll eine Bedarfsampel eingerichtet werden. Symbolfoto: Pixabay

Grünes Licht von der Politik: An der Rechterfelder Straße soll eine Bedarfsampel eingerichtet werden. Symbolfoto: Pixabay

An der Rechterfelder Straße in Visbek wird im Bereich der neuen Seniorenwohnanlage eine Bedarfsampel eingerichtet. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Visbeker Bau-, Umwelt- und Digitalisierungsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig aus. Parallel soll ein Gehweg auf einer Länge von rund 45 Metern eingerichtet werden, der die Zufahrten des Hof Zurhakes, des Hotels Visbeker Deern, des Hauses der Bildung mit der Seniorenwohnanlage sicher verbinden soll.

Bürgermeister Gerd Meyer verglich die geplante Ampel mit der, die es bereits seit einigen Monaten im Visbeker Ortskern gibt. Die Verwaltung rechnet damit, dass mehrere ältere Personen künftig die Rechterfelder Straße überqueren möchten. Damit diese sicher in den Ort und auch wieder zurückkommen, sei die Einrichtung einer Ampel an der Stelle sinnvoll. Die Kosten für die Installation der Bedarfsampel und des Baus des Gehweges werden auf circa 45.000 Euro geschätzt.

Ob die Ampel in Höhe des Autohauses Thölke an der Rechterfelder Straße dann überhaupt noch notwendig ist, wollte Josef Langfermann (Grünen) daraufhin wissen. Langfristig könnte seiner Ansicht nach eine wegfallen, wenn der Gehweg auf der anderen Seite ausgebaut werde. An der Stelle fehle aber eben nach wie vor der weitere Gehweg, sagte der Bürgermeister. Solange dort nicht ausgebaut wurde, müssten beide Ampeln erhalten bleiben, da gerade im Bereich der Straße Dieckhus Kamp Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere Kinder, unterwegs seien. Wenn der "Lückenschluss" irgendwann erfolge, könnte überlegt werden, vor Kreienborg einen Bürgersteig einzurichten, sagte Meyer.

Neuer Antrag ist möglich

Darüber hinaus beschäftigten sich die Ausschussmitglieder mit der Einrichtung von coronagerechten stationären, raumlufttechnischen Anlagen in den Visbeker Grundschulen und Kindertagesstätten. Konkret sollen in der Gerbertschule 16 dezentrale Anlagen, in der Grundschule Erlte 3, in der Grundschule Hagstedt 2, in der Grundschule Rechterfeld 5 sowie im Kindergarten St. Elisabeth 8 Anlagen verbaut werden. Das Ingenieurbüro Tegeler aus Vechta hat bei seiner Kostenschätzung eine Gesamtsumme in Höhe von 1.047.210,71 Euro errechnet.

Der Bund fördert dies zwar mit 80 Prozent, aber im ursprünglich eingereichten Antrag wurde von Kosten in Höhe von 905.000 Euro ausgegangen. Bewilligt wurde somit eine Übernahme von Kosten in Höhe von 724.000 Euro. Die Verwaltung hatte deswegen beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) um eine Erhöhung des Zuschusses gebeten. Wie Gaby Tönnies vom Visbeker Bauamt den anwesenden Ausschussmitgliedern erklärte, sei dies wohl so einfach nicht möglich. Es bestehe aber die Möglichkeit, einen neuen Antrag zu stellen. Eine Zusage auf Bewilligung wurde in Aussicht gestellt, sagte Tönnies. Sobald der Zuschuss gewährt wird, könne der alte Antrag zurückgenommen werden.

Zuschuss für Kirche und Andreaswerk wird Thema im Finanzausschuss

Die Einrichtungen in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde sowie in Trägerschaft des Andreaswerks sollen ebenfalls mit dezentralen Lüftungsgeräten nachgerüstet werden. Sowohl die Kirchengemeinde als auch das Andreaswerk mussten jedoch selbst Anträge für die Förderung beim Bafa einreichen, die ebenfalls schon bewilligt wurden. Konkret geht es um jeweils 7 Anlagen für die Kindergärten St. Raphael in Visbek und St. Antonius in Rechterfeld. In der Einrichtung St. Franziskus nutzt die Gemeinde vom Andreaswerk 2 Gruppenräume. Nun ist von den Trägern eine Förderung bei der Gemeinde beantragt worden. Bei Zuschussgewährung würde sich der Gesamtzuschuss für die 3 Einrichtungen auf circa 163.380 Euro belaufen. Dies wird Thema in der kommenden Finanzausschusssitzung am Dienstag (30. November).

Claus Meyer (CDU) warb dafür, diese 80-Prozent-Förderung zu nutzen, schließlich lasse sich aktuell nicht abschätzen, welche Vorgaben sich in Zukunft ergeben. Er hält es für "sehr gut angelegtes Geld", die Schulen und Kindertagesstätten entsprechend nachzurüsten. Dieser Einschätzung schlossen sich die anderen Ausschussmitglieder an, indem sie sich einstimmig für die Durchführung der Maßnahme aussprachen.

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