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Am 13. Juli wählen die Löninger ihr Jugendparlament

Noch bis zum kommenden Montag können sich junge Frauen und Männer zwischen 14 und 20 Jahren für eine Kandidatur um einen Sitz im Jugendparlament anmelden. 1.440 Wahlberechtigte gibt es.

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Vorbereitungen: Im Februar hatten die jungen Leuten in Workshops Ge- schäftsordnung und  Satzung des Jugendparlaments erarbeitet. Foto: ws

Vorbereitungen: Im Februar hatten die jungen Leuten in Workshops Ge- schäftsordnung und  Satzung des Jugendparlaments erarbeitet. Foto: ws

 Die Stadt Löningen ruft alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, am 13. Juli das Löninger Jugendparlament zu wählen. Dies sei eine wichtige Wahl, betont Fachbereichsleiter Ulrich Keil, der mit etlichen jungen Leuten und unterstützt vom Jugendtreff in mehreren Workshops die formalen Voraussetzungen erarbeitet hatte. Das sei natürlich zum Auftakt eine dröge Angelegenheit gewesen, sie sei aber notwendig gewesen und jetzt ja auch erledigt, so Keil.

Vorschläge für Kandidaten  können noch bis zum 14. Juni an schadwinkel@leinerstift.de gemacht werden. Es handele sich dabei stets um Einzelbewerbungen, betont Keil. Alle Verantwortlichen appellieren an die jungen Leute zu wählen und so dem Jugendparlament einen erfolgreichen Start zu ermöglichen. Je größer die Wahlbeteiligung, desto größer die moralische Legitimation, so Keil. Berechtigt, über die 15 Sitze zu entscheiden, sind junge Löninger zwischen 14 und 20 Jahren. Alle 1.440 Wahlberechtigten bekommen eine Mitteilung der Stadtverwaltung. Sie werden gebeten, zur Wahl ein Ausweis-Dokument mitzubringen. Eine Krankenkassenkarte reiche, so Keil.

Forum Hasetal und der Jugendtreff sind Wahllokale

Es sind zwei Wahllokale eingerichtet: von 9 bis 15.30 Uhr kann im Forum Hasetal und von 15.30 bis 18 Uhr im Kinder- und Jugendtreff an der Meerdorfer Straße gewählt werden. Das Jugendparlament  kann über ein eigenes Budget von 5.000 Euro entscheiden und hat zudem die Möglichkeit durch Anträge an den Rat auch größere Projekte auf den Weg zu bringen. Notwendig ist dafür natürlich politische Überzeugungsarbeit und eine Mehrheit. Dies sei eine der wichtigen Aufgaben: Bewusstsein und Praxis zu schaffen für politische Entscheidungsprozesse im Kleinen und Großen, so Keil.

Noch wichtiger sei es, die Anliegen und Wünsche der jungen Leute deutlich zu machen. So seien bereits Wünsche nach mehr Treffpunkten oder Spielplätzen und nach schnellerem Internet in den Schulen geäußert worden, berichtet der Fachbereichsleiter.

Bürgermeister Willen weist UfL-Vorwurf zurück

Mit 3 Gegenstimmen von der UfL hat der Rat auf seiner jüngsten Sitzung die Geschäfts- und Wahlordnung gebilligt. Während Egbert Schäpker (Grüne) die Verwaltung für das gute und schnelle Ergebnis lobte, kritisierte Burkhard Sibbel (UfL), dass die Grundlagen zu 100 Prozent von der Stadt Hattingen übernommen worden seien: „Das ist nicht in Ordnung“. Diesen Vorwurf von „Copy and Paste“ wies Bürgermeister Marcus Willen zurück. Die formalen Vorlagen seien in den Workshops gemeinsam mit den jungen Leuten erarbeitet worden. Richtig sei, dass das Rad nicht neu erfunden worden sei.

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