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Agrarministerin Staudte: Nicht bei Bio-Lebensmitteln sparen

Die Grünen-Politikerin appelliert an diejenigen, die keine finanziellen Probleme haben, nicht ausgerechnet bei Lebensmitteln zu sparen. Das führe zu Verwerfungen in der kompletten Ernährungsbranche.

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Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) spricht. Foto: dpa/Frankenberg

Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) spricht. Foto: dpa/Frankenberg

Niedersachsens neue Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte appelliert an Verbraucher, in der Krise nicht an Bio-Lebensmitteln zu sparen. "Es gibt sicher viele Menschen, die derzeit sparen müssen", sagte die Grünen-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch. Sie appelliere aber an diejenigen, die keine finanziellen Probleme haben, nicht ausgerechnet bei Lebensmitteln zu sparen. Das führe zu Verwerfungen in der kompletten Ernährungsbranche.

"Wer jetzt Bio im Regal liegen lässt, darf sich nicht wundern, wenn es in ein paar Monaten deutlich weniger Bio-Bauernhöfe und damit Bio-Lebensmittel geben wird", sagte Staudte.

Niedersachsen wolle bis 2025 den Anteil der Bio-Landwirtschaft auf zehn Prozent erhöhen, was fast eine Verdoppelung bedeute. Für 2030 sei ein Ziel von 15 Prozent Bio gesetzt. Auf Abnehmerseite sollte als ein wichtiger Schritt die öffentliche Verpflegung in Schulen, Kitas, Behörden gezielt auf Bio-Lebensmittel umgestellt werden, sagte Staudte. "Mein Vorbild ist Bremen: Dort gibt es einen Stufenplan für die öffentliche Verpflegung mit dem Endziel 100 Prozent Bio."

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