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Ärztekammer fordert bessere Vorbereitung auf Hitze

"Wir müssen sofort handeln", sagt die Präsident der Ärztekammer, Martina Wenker. Ohne geeignete Maßnahmen könnte es zu vielen Todesfällen unter älteren und kranken Menschen kommen.

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Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: dpa/Stache

Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: dpa/Stache

Die Niedersächsische Ärztekammer fordert eine bessere Vorbereitung auf künftige sehr hohe Temperaturen. "Wir müssen sofort handeln. Notwendig sind Hitzeschutzpläne in den Kommunen", sagte die Präsidentin der Ärztekammer (NAK), Martina Wenker, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Ohne geeignete Maßnahmen könnte es zu vielen Todesfällen unter älteren und kranken Menschen kommen, warnte Wenker. Land und Kommunen seien gefordert.

Besonders Städte seien von der Hitze betroffen. Dort müsse es kühle Räume geben. Kommunen sollten zudem Pläne für die Versorgung besonders betroffener Menschen entwickeln. Auch müsse geklärt werden, wie viele Hausärzte und Pflegedienste im Sommer erreichbar seien.

In Deutschland könnte es in der kommenden Woche Temperaturen von deutlich über 30 Grad geben. Im heißen Sommer 2018 seien etwa 1000 Menschen mehr gestorben als üblich, sagte Wenker.

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